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Modifica della legge sul materiale bellico / Effetti / Il conflitto armato non esclude più le esportazioni verso determinati Paesi

Controllo delle esportazioni di materiale bellico

Il conflitto armato non esclude più le esportazioni verso determinati Paesi

direttosolo qualitativo↑ aumentareversibileImprese esportatrici; Paesi con eccezioni all'obbligo di autorizzazione individuale

Oggi, secondo il Consiglio federale, non è autorizzata alcuna esportazione se il Paese destinatario è coinvolto in un conflitto armato interno o internazionale (art. 22a cpv. 2 lett. a). Ora questo criterio non vale per i Paesi per i quali il Consiglio federale prevede eccezioni all'obbligo di autorizzazione individuale: le domande di esportazione verso tali Paesi sono autorizzate, salvo che vi siano circostanze straordinarie e che gli interessi di politica estera, di politica di neutralità o di politica di sicurezza della Svizzera esigano un rifiuto. Questa regola è stata inserita dal Parlamento; il messaggio del Consiglio federale non la tratta, e il testo di legge stesso non stabilisce quali Paesi siano interessati. Secondo il messaggio, nella consultazione la metà delle associazioni economiche aveva chiesto adeguamenti più ampi; il Consiglio federale non li ha proposti e ha lasciato alle Camere il compito di restringere o ampliare il campo d'applicazione.

Traduzione automatica · Originale tedesco

Heute wird laut Bundesrat keine Ausfuhr bewilligt, wenn das Bestimmungsland in einen internen oder internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt ist (Art. 22a Abs. 2 Bst. a). Neu gilt dieses Kriterium nicht für Länder, für die der Bundesrat Ausnahmen von der Einzelbewilligungspflicht vorsieht: Ausfuhrgesuche für sie werden bewilligt, ausser es liegen ausserordentliche Umstände vor und die aussen-, neutralitäts- oder sicherheitspolitischen Interessen der Schweiz erfordern eine Ablehnung. Diese Regel hat das Parlament eingefügt; die Botschaft des Bundesrates behandelt sie nicht, und welche Länder betroffen sind, legt der Gesetzestext selbst nicht fest. Laut Botschaft hatte die Hälfte der Wirtschaftsverbände in der Vernehmlassung weitergehende Anpassungen verlangt; der Bundesrat schlug sie nicht vor und überliess es den Räten, den Anwendungsbereich einzuschränken oder auszuweiten.

Questo effetto è descritto solo qualitativamente. Gli elementi su cui si basa figurano a destra.

Riscontri dell’effetto (5)

sostiene

Absatz 2 Buchstabe a gilt nicht für Länder, für welche der Bundesrat gestützt auf die Artikel 15 Absatz 2, 16a Absatz 2 und 20 Absatz 3 Ausnahmen von der Einzelbewilligungspflicht vorsieht. Ausfuhrgesuche für diese Länder werden bewilligt, ausser es liegen ausserordentliche Umstände vor und die aussen- , neutralitäts- oder sicherheitspolitischen Interessen der Schweiz erfordern eine Ablehnung.

contesto

Die markantesten Abweichungen stellen die beiden zwingenden Ausschlusskriterien für Bewilligungen dar, wenn das Bestimmungsland die Menschenrechte schwerwiegend und systematisch verletzt (Art. 22a Abs. 2 Bst. b KMG) oder in einen internen oder internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt ist (Art. 22a Abs. 2 Bst. a KMG).

contesto

Somit überlässt es der Bundesrat den eidgenössischen Räten, im Rahmen der parlamentarischen Beratung zu entscheiden, ob sie den Anwendungsbereich der Abweichungskompetenz für den Bundesrat einschränken oder ausweiten möchten oder ob sie den Entwurf so, wie es die SiK-S in ihrer Motion beantragt, übernehmen wollen.

contesto

Die zwei von mehreren Wirtschaftsverbänden vorgebrachten Möglichkeiten gehen weiter als der vorliegende Entwurf und damit weiter als der dem Bundesrat von der SiK-S mit ihrer Motion erteilte klare Auftrag, der einen ausformulierten Erlassentwurf enthält.

contesto

Die Hälfte von ihnen ist allerdings der Meinung, die Vorlage gehe nicht weit genug, und schlägt zwei Möglichkeiten der Anpassung des KMG vor: