Ernährungsinitiative / Auswirkungen / Ernährungsgewohnheiten und Wahlfreiheit

Ernährung & Konsum

Ernährungsgewohnheiten und Wahlfreiheit

2. Ordnungnur qualitativRichtung unklarumkehrbarKonsumentinnen und Konsumenten

Die Initiative verlangt Massnahmen zur Förderung einer vermehrt pflanzlichen Ernährung, schreibt aber keine bestimmten Massnahmen vor. Laut Bundesrat müsste deutlich mehr Pflanzliches und weniger Fleisch, Milch und Eier gegessen werden, und dafür bräuchte es Massnahmen mit hoher Eingriffstiefe bis hin zur Konsumlenkung, etwa über Steuern auf tierische Produkte; das würde die Wahlfreiheit einschränken.

Diese Auswirkung ist nur qualitativ beschrieben. Worauf sie sich stützt, steht rechts.

Belege zur Auswirkung (4)

stützt

Das würde hohe Kosten verursachen und die Wahlfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten einschränken.

stützt

Damit die vorgegebenen Ziele fristgerecht erreicht werden, bräuchte es auf den Stufen Produktion und Konsum von Lebensmitteln staatliche Massnahmen mit hoher Eingriffstiefe (z. B. Einschränkung der tierischen Produktion durch Begrenzung der Futterzufuhr oder der Hofdüngerabgabe, Konsumlenkung z. B. in der Form von Steuern auf tierische Produkte).

stützt

Die Schweizerinnen und Schweizer müssten deutlich mehr pflanzliche Lebensmittel essen und dürften nicht mehr so viele tierische Lebensmittel wie Fleisch, Milch und Eier konsumieren.

Kontext

Der Bund strebt einen Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent an. Zu diesem Zweck trifft er insbesondere Massnahmen zur Förderung einer vermehrt auf pflanzlichen Lebensmitteln basierenden Ernährungsweise und einer darauf ausgerichteten Land- und Ernährungswirtschaft.