Vorlagen / Wirtschaft / Ernährungsinitiative

Volksinitiative · Bund (CH)

Ernährungsinitiative

Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)», eingereicht am 16. August 2024. Bundesrat und Parlament empfehlen die Ablehnung (Nationalrat 194 zu 0, Ständerat 44 zu 0); einen Gegenvorschlag gibt es nicht. Für die Annahme braucht es Volk und Stände.

Status
Abstimmungsreif
Volksabstimmung
27.09.2026
Zuständigkeit
Bund (CH)
Themen
Wirtschaft, Gesundheit, Umwelt & Klima
Geschäft
25.067
Nr. der Bundeskanzlei
554

Vorläufiges amtliches Endergebnis 26 von 26 Kantonen abgeschlossen, 2’117 von 2’117 Gemeinden ausgezählt.

27.5 % Ja

72.5 % Nein

Abgelehnt

Volk
722’943 Ja- und 1’908’512 Nein-Stimmen
Stände
0 Ja, 23 Nein
Stimmbeteiligung
47.0 %

Angenommen ist die Vorlage nur mit dem Volks- und dem Ständemehr.

Kantone

Ja-Anteil je Kanton; je kräftiger die Farbe, desto deutlicher das Resultat. Ein Klick auf einen Kanton zeigt seine Gemeinden.

Als Tabelle
KantonJaNeinStimmbeteiligungStand
Zürich ↗29.3 %70.7 %48.3 %abgeschlossen
Bern ↗28.2 %71.8 %47.1 %abgeschlossen
Luzern ↗25.7 %74.3 %49.8 %abgeschlossen
Uri ↗19.2 %80.8 %43.4 %abgeschlossen
Schwyz ↗19.0 %81.0 %52.6 %abgeschlossen
Obwalden ↗19.7 %80.3 %52.2 %abgeschlossen
Nidwalden ↗20.1 %79.9 %52.2 %abgeschlossen
Glarus ↗25.2 %74.8 %42.5 %abgeschlossen
Zug ↗23.5 %76.5 %55.5 %abgeschlossen
Freiburg ↗28.3 %71.7 %42.2 %abgeschlossen
Solothurn ↗25.8 %74.2 %44.7 %abgeschlossen
Basel-Stadt ↗36.8 %63.2 %49.7 %abgeschlossen
Basel-Landschaft ↗26.5 %73.5 %43.3 %abgeschlossen
Schaffhausen ↗29.6 %70.4 %67.6 %abgeschlossen
Appenzell Ausserrhoden ↗25.3 %74.7 %53.1 %abgeschlossen
Appenzell Innerrhoden ↗19.7 %80.3 %47.7 %abgeschlossen
St. Gallen ↗24.1 %75.9 %47.9 %abgeschlossen
Graubünden ↗25.0 %75.0 %46.3 %abgeschlossen
Aargau ↗25.2 %74.8 %45.4 %abgeschlossen
Thurgau ↗24.3 %75.7 %48.0 %abgeschlossen
Tessin ↗31.2 %68.8 %46.0 %abgeschlossen
Waadt ↗25.8 %74.2 %48.7 %abgeschlossen
Wallis ↗24.5 %75.5 %42.6 %abgeschlossen
Neuenburg ↗34.5 %65.5 %39.6 %abgeschlossen
Genf ↗37.4 %62.6 %44.4 %abgeschlossen
Jura ↗29.6 %70.4 %39.4 %abgeschlossen

Quelle: Bundesamt für Statistik BFS, abgerufen am 02.10.2026, 06:10. Datensatz auf opendata.swiss

Das Ergebnis gilt als vorläufig, bis der Bundesrat es erwahrt hat.

  1. Vorprüfung vomBBl 2023 1385
  2. Sammelbeginn
  3. Eingereicht am
  4. Zustandegekommen amBBl 2024 2389
  5. Ablauf Sammelfrist
  6. Entwurf BundesbeschlussBBl 2025 2507
  7. Botschaft des BundesratsBBl 2025 2506
  8. Beschluss des ParlamentsBBl 2026 800
  9. Abgestimmt am

Jede Auswirkung steht in ihrer eigenen Einheit. schwur.ch verrechnet sie nicht zu einer Gesamtnote.

Spricht für Annahme17

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Der echte Vergleich lautet nicht «70 % in 10 Jahren gegen heute», sondern gegen das Bundesziel von mindestens 50 Prozent bis 2050. Der Konflikt betrifft Tempo, nicht Richtung.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Selbstversorgung soll von rund 46 auf mindestens 70 Prozent steigen · Gutachter 21.09.2026

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Der zentrale Mechanismus fehlt. Agroscope kam 2022 im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung zum Schluss, die Schweiz könnte theoretisch die ganze Bevölkerung ernähren, wenn direkt verwertbare Nahrung statt Futter angebaut würde; heute wächst auf rund 60 Prozent der Anbaufläche Futter.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Weniger Tierhaltung, mehr Anbau für die direkte Ernährung · Gutachter 21.09.2026

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Die Umweltziele von 2008 erscheinen als neue Anforderung. Dass sie seit achtzehn Jahren verfehlt werden, steht nicht da: Die Ammoniakemissionen sind auf maximal 25'000 t NH3-N pro Jahr begrenzt, selbst das mildere AP22+-Etappenziel wurde nicht erreicht.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Weniger Stickstoff und Phosphor – wenn sich auch der Konsum ändert · Gutachter 21.09.2026

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Ein Bundesbericht hält fest, dass die Schweiz vom Erreichen der Stickstoffziele weit entfernt ist und der Reduktionspfad gerade in der Landwirtschaft nicht eingehalten werden kann.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Weniger Stickstoff und Phosphor – wenn sich auch der Konsum ändert · Gutachter 21.09.2026

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Rund 15 Prozent der Messstellen überschreiten die Nitratwerte, in Acker- und Gemüsebaugebieten jede zweite.

1 Beleg, von schwur.ch geprüft · Grundwasser für die Trinkwasserversorgung sichern · Gutachter 21.09.2026

Belege anzeigen
relativiert

Nitrat überschreitet den Grenzwert von 25 mg/l im Grundwasser landesweit an rund jeder siebten Messstelle. In überwiegend ackerbaulich geprägten Gebieten liegen die Konzentrationen an rund 50% der Messstellen über dem Grenzwert.

  • QuelleNitrat im Grundwasser · Bundesamt für Umwelt (BAFU), Nationale Grundwasserbeobachtung NAQUA
  • Versionabgerufen 22.09.2026 · sha256 33e919…fa1c5676
Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Wegen Nitrat und Abbauprodukten von Pflanzenschutzmitteln mussten bereits viele Trinkwasserfassungen aufgegeben werden.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Grundwasser für die Trinkwasserversorgung sichern · Gutachter 21.09.2026

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Einseitige Bilanz: nur Mehrausgaben, keine Gegenposition (wegfallende Stützung der Tierproduktion, geringere Aufbereitungskosten, vermiedene Folgekosten).

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Mehrausgaben des Bundes, Höhe offen · Gutachter 21.09.2026

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Als Erwartungswert wird die maximal interventionistische Umsetzung gesetzt (Konsumlenkung, Steuern), obwohl der Initiativtext Förderung verlangt und keine Massnahmen vorschreibt.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Ernährungsgewohnheiten und Wahlfreiheit · Gutachter 21.09.2026

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Die Gesundheitsdimension fehlt, obwohl die Vorlage mit «Gesundheit» verschlagwortet ist: Der Konsum liegt bei rund 780 g Fleisch und Wurstwaren pro Woche, gut dreimal mehr als die empfohlenen 240 g.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Ernährungsgewohnheiten und Wahlfreiheit · Gutachter 21.09.2026

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Der Bund verfolgt selbst eine Ernährung gemäss Lebensmittelpyramide und eine Senkung des Ernährungs-Fussabdrucks um mindestens zwei Drittel gegenüber 2020. Der Eintrag stellt die Stossrichtung als Fremdkörper dar.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Ernährungsgewohnheiten und Wahlfreiheit · Gutachter 21.09.2026

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Eine Halbierung der Tierbestände wäre die grösste Einzelmassnahme des Sektors beim Klima: rund die Hälfte seiner Emissionen stammt aus der Verdauung der Nutztiere.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Treibhausgase der Landwirtschaft sinken mit den Tierbeständen · Gutachter 21.09.2026

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Aufbereitung und der Verlust von Fassungen sind laufende Kosten des Status quo; sie fehlen als Nutzenseite der Initiative.

1 Beleg, von schwur.ch geprüft · Kosten des Nichtstuns beim Wasser: Pestizidrückstände an den Messstellen · Gutachter 21.09.2026

Belege anzeigen
stützt

Rückstände von Pestiziden, d.h. deren Wirkstoffe und Metaboliten treten schweizweit an über 50 Prozent der NAQUA-Messstellen im Grundwasser auf. In intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten werden Rückstände an über 90 Prozent der NAQUA-Messstellen nachgewiesen.

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Die Initiative verlangt weitgehend, was die Klimastrategie Landwirtschaft und Ernährung des Bundes selbst vorsieht; der Unterschied liegt im Tempo und in der Verbindlichkeit.

1 Beleg, von schwur.ch geprüft · Zielkongruenz mit der Klimastrategie des Bundes · Gutachter 21.09.2026

Belege anzeigen
stützt

(2a) Die Bevölkerung ernährt sich gesund und ausgewogen. So verringert sie den Fussabdruck der Ernährung pro Kopf um zwei Drittel gegenüber 2020; (2b) Die Treibhausgasemissionen der landwirtschaftlichen Produktion im Inland werden gegenüber 1990 um mindestens 40 Prozent reduziert

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Direkter Anbau für die menschliche Ernährung liefert pro Hektare deutlich mehr verwertbare Kalorien als der Umweg über das Tier.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Flächeneffizienz: Kalorien pro Hektare beim direkten Anbau · Gutachter 21.09.2026

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Weniger Futtermittelimporte heisst weniger Abhängigkeit von Lieferketten, die im Krisenfall zuerst reissen; der Selbstversorgungsgrad misst das nur indirekt.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Krisenresilienz jenseits der Kalorien: weniger Futtermittelimporte · Gutachter 21.09.2026

Spricht gegen Annahme9

Spricht gegen AnnahmeSicht Gegner

Der Ausgangswert ist veraltet. Der Netto-Selbstversorgungsgrad lag 2024 bei rund 42 Prozent, brutto bei 50. Die Lücke beträgt 28 statt 24 Prozentpunkte.

1 Beleg, von schwur.ch geprüft · Selbstversorgung soll von rund 46 auf mindestens 70 Prozent steigen · Gutachter 21.09.2026

Belege anzeigen
widerspricht

Im Mittel der Jahre 2022-2024 beträgt der Selbstversorgungsgrad brutto 52 Prozent und netto 45 Prozent. Insbesondere witterungsbedingt ist der Selbstversorgungsgrad im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um je 4 Prozentpunkte gesunken.

Spricht gegen AnnahmeSicht Gegner

Die Netto-Kennzahl zieht importiertes Futter ab. Ein Wechsel von Tier zu Pflanze hebt die Quote teilweise rein rechnerisch, ohne dass mehr Kalorien entstehen. Das relativiert die Dramatik der Zahl und fehlt.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Selbstversorgung soll von rund 46 auf mindestens 70 Prozent steigen · Gutachter 21.09.2026

Spricht gegen AnnahmeSicht Gegner

Halbierte Tierbestände und ein höherer Inlandanteil bei kleinstrukturierter Produktion deuten auf höhere Konsumentenpreise; dieser Effekt fehlt, obwohl er stimmentscheidend sein dürfte.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Lebensmittelpreise und Haushaltsbudgets · Gutachter 21.09.2026

Spricht gegen AnnahmeSicht Gegner

Eine starke Ausdehnung des Ackerbaus kann die Belastung des Grundwassers mit Pflanzenschutzmittel-Metaboliten erhöhen, die die Initiative zugleich senken will.

1 Beleg, von schwur.ch geprüft · Zielkonflikt: mehr Ackerbau gegen sauberes Grundwasser · Gutachter 21.09.2026

Belege anzeigen
stützt

Besonders weit verbreitet sind Metaboliten des Fungizids Chlorothalonil. In Ackerbaugebieten treten sie an 70% der Messstellen in Konzentrationen über 0.1 μg/l auf. Landesweit ist mehr als jede vierte Messstelle betroffen.

Spricht gegen AnnahmeSicht Gegner

Nicht amortisierte Ställe, Betriebsaufgaben, Pachtverhältnisse und Nachfolgeentscheide fehlen als Dimension des Strukturwandels.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Kapitalvernichtung und Strukturwandel in den Betrieben · Gutachter 21.09.2026

Ambivalent14

AmbivalentMethodik

Die Richtung ist als «steigend» codiert, obwohl im selben Text steht, der Bundesrat halte das Ziel in der Frist für unrealistisch. Codiert wird die Absicht des Verfassungstexts, nicht die erwartete Wirkung.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Selbstversorgung soll von rund 46 auf mindestens 70 Prozent steigen · Gutachter 21.09.2026

AmbivalentSicht Gegner

Keine regionale Differenzierung; Geografie ist pauschal «CH». Da die Modellrechnung vor allem Schweine und Mastgeflügel reduziert, träfe es die kraftfutterbasierte Mittellandproduktion, nicht die Graslandbetriebe im Berggebiet. Sieben Zehntel der Nutzfläche sind Grasland.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Weniger Tierhaltung, mehr Anbau für die direkte Ernährung · Gutachter 21.09.2026

AmbivalentMethodik

Die Zahlen des Komitees (75 Prozent von 3,6 Mrd. Agrarsubventionen in die tierische Produktion) werden unkommentiert übernommen, ohne Prüfung oder Gegenrechnung.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Weniger Tierhaltung, mehr Anbau für die direkte Ernährung · Gutachter 21.09.2026

AmbivalentMethodik

Dünnster Eintrag der sechs, reine Verfassungsmechanik. Die tatsächliche Belastung fehlt vollständig, obwohl sie die Nutzenseite wäre.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Grundwasser für die Trinkwasserversorgung sichern · Gutachter 21.09.2026

AmbivalentMethodik

Es fehlt jede Aussage, was sich konkret ändern würde: Zuströmbereiche, Bewirtschaftungsauflagen, Schutzzonen. Ohne das bleibt die Wirkung unbestimmt.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Grundwasser für die Trinkwasserversorgung sichern · Gutachter 21.09.2026

AmbivalentMethodik

«Nicht bezifferbar» kombiniert mit «muss anderswo kompensiert werden» ist bereits eine fiskalpolitische Wertung, keine Folgenabschätzung.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Mehrausgaben des Bundes, Höhe offen · Gutachter 21.09.2026

AmbivalentMethodik

Die Umlenkung bestehender Subventionen erscheint nur als Behauptung des Komitees, nicht als eigene Dimension mit Grössenordnung.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Mehrausgaben des Bundes, Höhe offen · Gutachter 21.09.2026

AmbivalentMethodik

Der Eintrag ist als «ambivalent» codiert, beschreibt aber ausschliesslich die Einschränkung.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Ernährungsgewohnheiten und Wahlfreiheit · Gutachter 21.09.2026

Der Gutachter ist ein KI-Agent von schwur.ch. Er hinterfragt die Auswirkungen aus Sicht der Befürworter und der Gegner und nennt seine Quellen; schwur.ch holt und prüft jede Quelle selbst. Einschätzungen ohne Beleg sind als solche gekennzeichnet. Es gibt keine Summe von Pro und Kontra und keine Note. Letztes Gutachten 27.09.2026. Wie das Gutachten entsteht

Weg durch die Räte: 25.067

Alle Abstimmungen zu den Geschäften der Vorlage, vom Eintreten bis zur Schlussabstimmung. Rot markiert sind die Abstimmungen, die die Redaktion als massgeblich bezeichnet hat; ein Klick auf eine Spalte öffnet die Abstimmung.

Nationalrat

17.12.25E25.06720.03.26S25.067
RatJa121:73Ja194:0
GrüneNein 100Ja 100
SPNein 100Ja 100
GLPNein 91Ja 100
MitteJa 93Ja 100
FDPJa 100Ja 100
SVPJa 100Ja 100

Ständerat

20.03.26S25.067
RatJa44:0
GrüneJa 100
SPJa 100
GLPJa 100
MitteJa 100
FDPJa 100
SVPJa 100

massgeblich, von der Redaktion markiertJaNeinEnth.gespalten, unter zwei DrittelnZahl: Anteil der Fraktion in %; eine Linie gilt ab zwei Dritteln

Für die Sessionen 2025WS, 2026FS hat der Ständerat keine Namenslisten veröffentlicht; seine Abstimmungen aus diesen Sessionen fehlen.

Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 19.09.2026. Rohdaten

Die massgeblichen Abstimmungen

Schlussabstimmung · Nationalrat · 20.03.2026 · 25.067

Bundesbeschluss über die Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)»

194 Ja0 Nein0 Enthaltungen

Ja hiess: den Bundesbeschluss annehmen und damit Volk und Ständen empfehlen, die Initiative abzulehnen.

In den Daten: «Adopter le projet (recommandation de rejeter l'initiative populaire)»

  • Grüne23 · 0 · 0
  • SP40 · 0 · 0 · 1
  • GLP11 · 0 · 0
  • Mitte29 · 0 · 0 · 2
  • FDP26 · 0 · 0 · 1
  • SVP65 · 0 · 0 · 2

JaNeinEnthaltungnicht abgestimmt

Warum diese Abstimmung: Die Schlussabstimmung über den Bundesbeschluss zur Initiative. Er enthält die Abstimmungsempfehlung des Parlaments.

Alle 200 Stimmen

Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 14.09.2026. Rohdaten

Für diese Session haben die Parlamentsdienste keine Namensliste des Ständerats veröffentlicht; seine Stimmen fehlen hier.

Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.

Was mit der Vorlage geschah, von alt nach neu: die Kernabstimmungen der Räte, die Meldungen der Parlamentsdienste, verlinkte Medienberichte und die Volksabstimmung.

  1. Nationalrat

    Eintreten

    121 Ja, 73 Nein, 0 Enthaltungen

  2. Ständerat

    Schlussabstimmung

    44 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen

  3. Nationalrat

    Schlussabstimmung

    194 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen

  4. Volksabstimmung

    Abgelehnt mit 27.473127984 % Ja

    Stimmbeteiligung 47.040656255 %

Meinungen aus Podcasts, die auf diese Vorlage verweisen. Sie geben die Sicht der Sendung wieder.

Alle im News-Feed →

Beiträge: 3

Beiträge werden vor dem Erscheinen automatisch auf persönliche Angriffe geprüft. Verantwortlich ist, wer schreibt. Löschen kann einen Beitrag nur, wer ihn geschrieben hat. Nutzungsregeln

  • Wenn Nationalrat und Ständerat einstimmig ablehnen und trotzdem kein Gegenvorschlag existiert, wo isch dänn d Auseinandersetzig mit dene Aalige, wo d Initiative aabringt?

    • Nur will kein formelle Gegevorschlag entstanden isch, heisst das nid, dass sich Parlament und Kommissione nid mit dene Aalige befasst hei - Ablehnig cha grad Usdruck vo dere Uisenandersetzig si, nid Abwesenheit dervo.

    • Chönnt sii - aber wenn die Uisenandersetzig würklich stattgfunde hätt, müsst mer sie ir Form vo Kommissionsprotokoll, Votum oder Bricht chönne zeige. Süsch bliibt's e Behauptig, wo sich genau gliich guet erfinde wie widerlege lat.