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Parliament / Business / 22.4275

22.4275PostulatEDIsettled

Eine CO2-Etikette für unverarbeitete Lebensmittel

submitted on 18.11.2022 in the Wintersession 2022First chamber: National CouncilErledigt (24.09.2026)

WirtschaftUmweltLandwirtschaftGesundheit

The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.

  1. 03.05.2023National CouncilAnnahme
  2. 24.09.2026National CouncilAbschreibung im Rahmen eines anderen Geschäfts 26.006

Der Bundesrat wird beauftragt, die Einführung einer CO2-Etikette für alle unverarbeiteten Lebensmittel zu prüfen. Diese Etikette muss die Produktionsweise und die Art des Transports dieser Lebensmittel berücksichtigen. Im Sinne der Lesbar- und Verständlichkeit kann sich die Grafik der Etikette an diejenige der Energieetikette anlehnen. Die Masseinheit ist Gramm CO2 pro Kilo des jeweiligen Lebensmittels.

Im Bericht sind auch die bereits ergriffenen Massnahmen der einzelnen Akteure zu evaluieren.

Eine Minderheit der Kommission (Haab, Keller Peter, Gafner, Gutjahr, Herzog Verena, Huber, Steinemann, Wasserfallen Christian) beantragt, das Postulat abzulehnen.

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Von den Konsumentinnen und Konsumenten wird ein verantwortungsvolles Verhalten erwartet. Wie können sie aber die CO2-Bilanz von Lebensmitteln vergleichen, wenn ihnen die entsprechenden Informationen nicht geliefert werden?

Der Bundesrat hält in seiner Stellungnahme zur Motion 19.3048 zu Recht fest, dass sich die Konsumentinnen und Konsumenten durch das alleinige Ausweisen der Transportart kein umfassendes Bild machen können, weshalb geprüft werden sollte, ob eine Deklaration der gesamten durch ein Produkt verursachten Umweltbelastung nicht aussagekräftiger wäre. Die Produktionsweise (in beheizten Treibhäusern, monatelange Lagerung usw.) ist demnach auch zu berücksichtigen. Der Bundesrat betont zudem - ebenfalls zu Recht -, dass eine Deklarationspflicht ausschliesslich für importierte Lebensmittel nicht zulässig ist. Aus diesem Grund drängt sich eine CO2-Etikette für alle unverarbeiteten Lebensmittel auf.

Jede und jeder Einzelne kann und muss einen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen leisten. Um die richtige Wahl treffen zu können, braucht es aber die entsprechenden Informationen. Es ist zu verhindern, dass jeder Supermarkt sein eigenes Etikettensystem hat, da dies die Konsumentinnen und Konsumenten nur noch mehr verwirren würde. Es braucht eine einheitliche Etikettierung wie beispielsweise bei den Haushaltsgeräten oder den Autos.

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Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.

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Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.

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Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 24.09.2026. Raw data

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