The content is machine-translated from German and has not been reviewed; the German original is authoritative. Quotations from sources appear in their original language.

Parliament / Business / 25.4712

25.4712PostulatWBFpending

Mehr Wohnraum durch erleichtertes Bauen im Bestand. Innenentwicklung wirksam stärken und beschleunigen

submitted on 18.12.2025 in the Wintersession 2025First chamber: National CouncilStellungnahme zum Vorstoss liegt vor (18.02.2026)

Raumplanung und Wohnungswesen

The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.

  1. 01.06.2026CommitteeWird übernommen

Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Kantonen und weiteren betroffenen Akteuren eine Übersicht darüber zu erarbeiten, wie das Bauen im Bestand (Umbauten, Aufstockungen, Umnutzungen) gegenüber Ersatzneubauten gezielt gestärkt wird und damit einen wirksameren Beitrag zur Innenentwicklung und zur Entschärfung der Wohnungsknappheit leisten kann.

Er soll dem Parlament insbesondere aufzeigen,

• in welchen Bereichen des Bundesrechts (namentlich Umwelt‑ und Lärmschutzrecht, Energie‑ und Gebäudetechnikrecht, Wohnraumförderung sowie klimarelevante Programme) heute Hürden oder Fehlanreize bestehen, die Umbauten, Aufstockungen und Umnutzungen gegenüber Ersatzneubauten benachteiligen,

• welche differenzierten, klar begrenzten Erleichterungen oder Ausnahmen zugunsten von Bauprojekten im Bestand geprüft werden könnten, ohne die sicherheits‑, klima‑ und energiepolitischen Ziele des Bundes zu unterlaufen,

• und mit welchen finanziellen und programmatischen Instrumenten (z.B. Ausrichtung von Förderprogrammen, Unterstützung kantonaler Programme, Pilot- und Modellvorhaben) der Bund Bauen im Bestand gezielt begünstigen könnte.

Es sollen Optionen aufgezeigt, Good Practices identifiziert und Empfehlungen formuliert werden; die Zuständigkeit der Kantone und Gemeinden soll jedoch intakt bleiben.

This text exists only in German.

Umbauten, Aufstockungen und Umnutzungen können im bereits überbauten Gebiet rasch zusätzlichen und dringend benötigten Wohnraum schaffen und zugleich Bodenverbrauch sowie graue Energie reduzieren. In der Praxis werden jedoch häufig Ersatzneubauten bevorzugt, weil Bundesvorgaben etwa im Lärm‑, Umwelt‑, Energie‑ und Gebäudetechnikbereich primär auf Neubauten ausgerichtet sind und Bestandesbauten teilweise benachteiligen. Auch die Förderinstrumente des Bundes setzen nicht immer klare Anreize zugunsten des Bauens im Bestand. Eine systematische Übersicht über bestehende Hürden, mögliche Erleichterungen und geeignete Förderansätze ermöglicht es, die Innenentwicklung zu stärken und die Wohnungsknappheit gezielter zu bekämpfen, ohne in die kantonale Zuständigkeit einzugreifen."

This text exists only in German.

Die Siedlungsentwicklung nach Innen und das Bauen im Bestand sind zentrale Elemente einer nachhaltigen Raum- und Siedlungsentwicklung. Dafür sind Vereinfachungen für die Um- und Neunutzung von Bestandesbauten ebenso wichtig wie Anpassungen der entsprechenden Baunormen für Umbauarbeiten. Auch ist die qualitätsvolle Innenentwicklung ein Schwerpunkt des Aktionsplans Wohnungsknappheit.

Die im Postulat erwähnten Entwicklungen finden bereits statt: So hat der Kanton Zürich im September 2025 ein Massnahmenpaket für Erleichterungen des Bauens im Bestand vorgestellt (vgl. https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2025/09/aufstockung-anbau-dachgeschossausbau-erleichterungen-und-vereinfachungen-fuer-das-bauen-im-bestand.html). Und im Rahmen der von mehreren Bundesämtern getragenen Modellvorhaben für eine nachhaltige Raumentwicklung 2025-2030 wurde ein Themenschwerpunkt «Zukunft Wohnen. Den Bestand nachhaltig nutzen und transformieren» definiert.

Vor diesem Hintergrund und angesichts der knappen Ressourcen sieht der Bundesrat keinen genügenden Mehrwert in der Erarbeitung einer Übersicht auf Bundesebene zu diesem Thema.

Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.

This text exists only in German.

Ablehnung

This text exists only in German.

Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 19.09.2026. Raw data

Not an official publication. Names, figures and the texts of the votes appear unchanged, exactly as the Parliamentary Services publish them.