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Parliament / Business / 26.3346

26.3346PostulatWBFpending

Wertschöpfung statt Ressourcenverbrauch. Innovationshemmnisse abbauen

submitted on 19.03.2026 in the Frühjahrssession 2026First chamber: National CouncilÜberwiesen an den Bundesrat (19.06.2026)

Wirtschaft

The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.

  1. 19.06.2026National CouncilAnnahme

Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen,

• welche regulatorischen, administrativen und förderpolitischen Rahmenbedingungen Innovation, Trial-and-Error und die Skalierung produktivitätssteigernder Geschäftsmodelle in der Schweiz heute erschweren, insbesondere für KMU;

• inwiefern die bestehenden Innovationsförderinstrumente des Bundes ausreichend darauf ausgerichtet sind, Produktivitätsgewinne, Ressourceneffizienz und Skalierbarkeit zu fördern;

• wo Anpassungen möglich wären, damit mit gleichbleibenden personellen, finanziellen und natürlichen Ressourcen eine höhere Wertschöpfung erzielt werden kann.

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Die aktuelle wirtschafts- und wachstumspolitische Diskussion in der Schweiz fokussiert stark auf Mengenwachstum, Flächenbedarf und Ressourcenverbrauch. Deutlich weniger Beachtung findet die Frage, wie mit den bestehenden Ressourcen mehr Wertschöpfung erzielt werden kann.

Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, steigender Flächenknappheit und ökologischer Herausforderungen gewinnt die Produktivität pro eingesetzte Ressource zunehmend an Bedeutung. Innovation bedeutet in diesem Zusammenhang nicht primär neue Produkte, sondern neue Prozesse, effizientere Abläufe und skalierbare Geschäftsmodelle.

Viele Unternehmen, insbesondere KMU, berichten jedoch, dass falsche oder zu viele regulatorische Anforderungen, administrative Hürden sowie die Ausgestaltung bestehender Förderinstrumente Trial-and-Error, Prozessinnovation und Skalierung erschweren.

Ziel dieses Postulats ist es Transparenz darüber zu gewinnen, wo bestehende Rahmenbedingungen Innovation unbeabsichtigt bremsen und wie die vorhandenen Instrumente stärker auf Produktivitätsgewinne und Ressourceneffizienz ausgerichtet werden können. Es sollen keine neuen Förderprogramme geschaffen werden.

Damit soll ein Beitrag zu einer Innovationspolitik geleistet werden, die nicht auf mehr Ressourcenverbrauch, sondern auf mehr Wertschöpfung pro Ressource abzielt.

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Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.

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Annahme

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Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 18.09.2026. Raw data

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