Parliament / Business / 26.7599
Windenergie: Das 4P-Geschäftsmodell ("public pays private profites") am Beispiel Windpark Grenchenberg
submitted on 10.06.2026 in the Sommersession 2026First chamber: National CouncilErledigt (15.06.2026)
Through the chambers
The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.
- 15.06.2026National CouncilSchriftliche Beantwortung der Frage
Submitted text
Beim bewilligten Windpark Grenchenberg erhalten die Stadtwerke Grenchen während min. 5 Jahren 21.5 Rp. / kWh und dann während max. 15 Jahren 13.5 Rp./kWh KEV. Bei 30 GWh Jahresproduktion und einer Investition von CHF 34 Mio. können so KEV-Förderbeiträge von rund 100 - 135 Mio. Franken generiert werden. Das sind min. 66 Mio. CHF Gewinn für die Stadtwerke, die der Stromkonsument bezahlen muss. Wie beurteilt der Bundesrat diese Berechnung und diese unfassbar hohe Abzocke?
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The Federal Council's opinion
Die Erreichung der hoch gesteckten energiepolitischen Ziele setzt voraus, dass Investitionen in erneuerbare Energien rentabel sind und unter stabilen und vorhersehbaren Bedingungen erfolgen können.
Die genannten 135 Mio. Franken Förderbeiträge entsprechen einem absoluten Maximalwert, der im Rahmen des Einspeisevergütungssystems (EVS) nur unter ungünstigen Produktionsbedingungen erreicht würde. Deutlich wahrscheinlicher ist ein Fördervolumen im Bereich von rund 93 bis 100 Mio. Franken. Die in der Frage dargestellte Berechnung berücksichtigt zudem Kostenfaktoren wie Kapitalkosten sowie die Kosten für Betrieb und Unterhalt nicht.
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Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 18.09.2026. Raw data
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