Energie: Fracking senkt Emissionen, die Aufregung richtet sich gegen die Methode
Bern einfach, Folge vom 14.09.202619:21–22:26 · 3 Min.
Meinung von Bern einfach · verdichtet vom Redaktor
Lino Guzzella hat in einem Referat festgehalten, dass der Rückgang der Treibhausgase in den USA stark mit Fracking zusammenhängt und Erdöl weiterhin unverzichtbar bleibt. In der Berichterstattung wurde daraus vor allem ein Lob für den US-Präsidenten. Der eigentliche Widerstand richtet sich gegen die Methode selbst.
Im Referat stand weniger ein politisches Urteil als die Feststellung, dass ein Ausstieg aus dem Erdöl kurzfristig nicht möglich ist, ohne die Versorgung eines großen Teils der Menschheit zu gefährden. Dass der Rückgang der Emissionen in den USA wesentlich auf Fracking zurückgeht, ist seit langem bekannt und keine neue Erkenntnis.
Skandalisiert wurde die Aussage vor allem, weil sie von einem früheren ETH-Präsidenten kam und mit dem Namen des US-Präsidenten verbunden werden konnte. Das Ziel der Kritik ist aber die Methode: Wer Fracking verhindern will, nutzt diese Verknüpfung.
Fracking könnte einen erheblichen Teil der Energieprobleme lösen, etwa in Deutschland, das über Erdgasvorkommen verfügt. Dort setzt sich die politische Ablehnung gegen den technischen Befund durch. Das ist eine Warnung auch für die Schweiz.
Aber jetzt ist das Video online gestellt worden vom Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik.
Was schwur.ch dazu hat
- OrganisationAdvisory Board der ETH ZürichETH-Umfeld des Referenten
- Lino Guzzella Person
- Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik Organisation
