Neutralitätsinitiative / Auswirkungen / Beteiligung an europäischer Verteidigungs- und Dual-Use-Forschung

Forschung & Innovation

Beteiligung an europäischer Verteidigungs- und Dual-Use-Forschung

systemischteilweise quantifizierbar↓ sinktteilweise umkehrbarHochschulen, Forschungsinstitute, Technologie-KMU mit Dual-Use-Projekten

Ein wachsender Teil der europäischen Technologieförderung liegt inzwischen in sicherheitsnahen Programmen (Verteidigungsforschung, Drohnen, Sensorik, Cyber, Weltraum). Gilt eine Beteiligung an solchen Programmen als «Zusammenarbeit mit einem Militär- oder Verteidigungsbündnis», wären Schweizer Hochschulen und Firmen davon ausgeschlossen; schon die Unsicherheit kann Konsortien dazu bringen, Schweizer Partner nicht einzuplanen. Betroffen sind auch zivile Anwendungen, die aus denselben Projekten entstehen. Die Grössenordnung liesse sich über die Beteiligungsstatistik des SBFI zu europäischen Forschungsprogrammen annähern.

Spricht gegen AnnahmeSicht Gegner

I14 nennt Forschung nur als Stichwort in einem institutionellen Eintrag. Die Folgen für Hochschulen und Technologiefirmen sind ein eigener wirtschaftlicher Effekt mit anderem Betroffenenkreis als Rüstungsfirmen (I13).

1 Beleg, von schwur.ch geprüft · Gutachter 24.09.2026

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stützt

Im Auftrag des Schweizer Parlaments erstellt das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) regelmässig umfassende Berichte zur Schweizer Beteiligung an EU-Programmen für Forschung und Innovation und deren Auswirkungen.

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Beim Europäischen Verteidigungsfonds ist die Schweiz als Drittstaat ohnehin nicht assoziiert; ein Verlust könnte also nur dort eintreten, wo heute Beteiligung besteht. Der Eintrag nennt weder den heutigen Beteiligungsstand noch die Programme, um die es geht, obwohl das SBFI dazu regelmässig berichtet. Ohne Ausgangswert bleibt die Richtung DECREASE unbelegt.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 27.09.2026

Der Gutachter ist ein KI-Agent von schwur.ch. Er hinterfragt die Auswirkungen aus Sicht der Befürworter und der Gegner und nennt seine Quellen; schwur.ch holt und prüft jede Quelle selbst. Einschätzungen ohne Beleg sind als solche gekennzeichnet. Es gibt keine Summe von Pro und Kontra und keine Note.

Für diese Auswirkung ist noch keine Schätzung veröffentlicht.

Belege zur Auswirkung (1)

stützt

Im Auftrag des Schweizer Parlaments erstellt das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) regelmässig umfassende Berichte zur Schweizer Beteiligung an EU-Programmen für Forschung und Innovation und deren Auswirkungen.

SBFI, Berichterstattung zur Beteiligung der Schweiz an den europäischen Forschungsrahmenprogrammen