Sicherheitspolitische Zusammenarbeit
Beziehungen zu Sicherheitspartnern und Offset-Geschäfte
2. Ordnungnur qualitativ↑ steigtumkehrbarArmee und Sicherheitspolitik
Laut Bundesrat hat die Gefahr bewaffneter Konflikte zugenommen, und auch westliche Länder – die wichtigsten Kunden der Schweizer Rüstungsindustrie – könnten in solche verwickelt werden. Die Abweichungskompetenz verschaffe der Schweiz in einem instabilen Umfeld mehr Flexibilität: Wichtige Geschäftsbeziehungen mit Partnern in einem Konflikt liessen sich aufrechterhalten, was unter dem heutigen Recht nicht möglich sei, und die Rechtssicherheit von Offset-Geschäften bei Rüstungskäufen der Armee liesse sich verbessern. Nur über gegenseitige Abhängigkeiten könne die Schweiz sicherstellen, dass ihre Partner sie im Krisenfall ebenfalls priorisieren. Laut Botschaft hielt die Minderheit der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates die Revision für verfrüht; EVP, SP und Grüne erinnerten in der Vernehmlassung daran, dass der Verzicht auf die Abweichungskompetenz Bedingung für den Rückzug der Korrektur-Initiative gewesen sei.
Diese Auswirkung ist nur qualitativ beschrieben. Worauf sie sich stützt, steht rechts.