Parliament / Business / 25.3887
Anforderungen an die aromatisierten Getränke in die Verordnung aufnehmen!
submitted on 20.06.2025 in the Sommersession 2025First chamber: National CouncilErledigt (17.03.2026)
Through the chambers
The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.
- 26.09.2025CommitteeBekämpft. Diskussion verschoben
- 17.03.2026National CouncilAblehnung
Submitted text
Der Bundesrat wird beauftragt, zu prüfen und Bericht zu erstatten, damit die Verordnung des EDI über Getränke (SR 817.022.12) so angepasst wird, dass ein Höchstwert von 5g zugesetztem Zucker pro 100ml für «aromatisierte Getränke und koffeinhaltige Getränke» festgelegt wird. Dabei soll bei Getränken mit einem höheren Zuckeranteil innerhalb von fünf Jahren nach Inkrafttreten der Teilrevision der Zuckergehalt stufenweise reduziert werden.
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Reasons
Die Verordnung des EDI über Getränke (SR 817.022.12) legt die Anforderungen an Getränke wie Mineralwasser, Quellwasser, Frucht-und Gemüsesäfte, aromatisierte und coffeinhaltige Getränke, alkoholartige Getränke etc. fest.
Im Jahr 2023 haben sich rund fünfzehn Schweizer Hersteller von Erfrischungsgetränken (aromatisierte Getränke) mit der Unterzeichnung der Erklärung von Mailand dazu verpflichtet, den Zuckergehalt ihrer Getränke zu reduzieren. Bis Ende 2024 hatten diese Unternehmen Zeit, ihre Rezepturen anzupassen. Eine aktuelle Umfrage von RTS zeigt jedoch, dass nicht alle Hersteller ihrer Verpflichtungen nachgekommen sind.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas, Diabetes, Krebs – mehr als 2,2 Millionen Menschen in der Schweiz leiden an nichtübertragbaren chronischen Krankheiten (NCDs). Diese sind für rund 80 % der direkten Gesundheitskosten verantwortlich. Ein übermässiger Zuckerkonsum trägt wesentlich dazu bei, wie zahlreiche Studien belegen. Süssgetränke und Süssigkeiten machen die Hauptmenge an konsumiertem Zucker in der Schweiz aus, schätzungsweise 38 bzw. 48%.
Ein Höchstwert für zugesetzten Zucker in aromatisierten und koffeinhaltigen Getränken soll insbesondere den Zuckerkonsum junger Menschen und Kindern senken – und damit einen wichtigen Beitrag zur Prävention chronischer Erkrankungen leisten. Die Lebensqualität kann erhöht und Gesundheitskosten eingespart werden.
Der festgelegte Höchstwert von 5g/100ml orientiert sich an den Werten für zugesetzten Zucker in Ländern wie England (4,5g), Spanien (4,5g), Portugal (4,5g), Polen (4,1g) oder Kroatien (3,8g).
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The Federal Council's opinion
Der Bundesrat ist bereit, im Rahmen eines Berichts zu prüfen, ob und wie das Anliegen der Postulantin umgesetzt werden könnte.
Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
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The Federal Council's proposal
Annahme
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Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 19.09.2026. Raw data
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