Parliament / Business / 26.7256
Reduktion Sport im Angebot der SRG gegen den Willen aller Sport-Verbände.
submitted on 11.03.2026 in the Frühjahrssession 2026First chamber: National CouncilErledigt (16.03.2026)
Through the chambers
The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.
- 16.03.2026National CouncilMündliche Beantwortung der Frage
Submitted text
Nachdem sich die Sportverbände in der Vernehmlassung zur Senkung der SRG-Abgaben vernichtend geäussert haben, plant der Bundesrat in der Konzession den Produktion und Übertragung von Sport vermehrt "Privaten" zu überlassen. - Auf welche "Notwendigkeit" stützt sich der Bundesrat bei seinem Vorhaben? - Ist ihm bewusst, dass dies weder die Sportverbände aus vielen guten Gründen nicht wollen und Sport bei die Zuschauenden äusserst beliebt sind? - Wenn ja, wieso die Konzessionsanpassung?
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The Federal Council's opinion
Der Bundesrat hat die Eckwerte der neuen Konzession bereits am 7. September 2022 festgelegt. Er hat damals entschieden, den Leistungsauftrag der SRG zu präzisieren. Die SRG soll weiterhin in allen Regionen, Landessprachen und Altersgruppen Service-public-Inhalte anbieten.
Sie soll dabei aber auf den Service public im engeren Sinne fokussieren, d. h. auf die publizistischen Bereiche Information, Bildung und Kultur. Bei Unterhaltung und Sport soll sich die SRG auf jene Bereiche fokussieren, die andere Schweizer Anbieter nicht abdecken. Unterhaltung und Sport werden Teil des Angebots der SRG bleiben.
Die Ausgestaltung der neuen Konzession steht derzeit aus. Sie wird nun erarbeitet. In der Vernehmlassung werden sich alle interessierten Kreise einbringen können.
Der Bundesrat stützt sich auf Artikel 93 Absatz 4 der Bundesverfassung, wonach der Bund bei der Regulierung von Radio und Fernsehen auf die Stellung und Aufgabe anderer Medien Rücksicht zu nehmen hat.
Der SRG und den Privaten steht es bereits heute frei, zusammenzuarbeiten, bspw. bei der Produktion von Sportübertragungen, dem Erwerb von Sportrechten bzw. bei der Vergabe von Sublizenzen.
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Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 18.09.2026. Raw data
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