Parliament / Business / 26.7263
PFAS im Wasser und Boden – wer bezahlt die Rechnung?
submitted on 11.03.2026 in the Frühjahrssession 2026First chamber: National CouncilErledigt (16.03.2026)
Through the chambers
The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.
- 16.03.2026National CouncilSchriftliche Beantwortung der Frage
Submitted text
Nachdem Berufsfischer ihre Fische aus dem Zugersee wegen der PFAS-Belastung nicht mehr verkaufen dürfen, trifft es nun jene am Hallwilersee. In Zug sollen die Berufsfischer entschädigt werden. Auch Bauern im Kt. SG sollen Geld erhalten. Es drohen auch Kosten in den Bereichen Sanierung und Gesundheit. - Kommen nun hohe Kosten auf Steuerzahlende in Gemeinden und Kantone zu, wenn der Bund die PFAS nicht rasch an der Quelle verbietet? - Wenn ja, in welchem Umfang? - Wenn nein, wer bezahlt die Rechnung?
This text exists only in German.
The Federal Council's opinion
Der Bundesrat ist sich der Problematik bewusst und hat den Aktionsplan PFAS am 19. Dezember 2025 beschlossen. Verbote für PFAS werden laufend geprüft. Allerdings stammen viele PFAS-Belastungen aus diffusen Quellen. Deshalb wird es in den meisten Fällen nicht möglich sein, eine Verunreinigung einzelnen Verursachern individuell zuzuordnen. Entsprechend dürfte zumeist nur der Zustandsstörer in Betracht fallen. Bei öffentlichen Böden und Gewässern ist dies das Gemeinwesen, bei privaten Grundstücken die Eigentümer. Zum Verursacherprinzip verweist der Bundesrat auch auf seine Antwort zur Interpellation 25.3205 «PFAS und TFA im Trinkwasser. Wie wird das Verursacherprinzip angewendet?».
This text exists only in German.
Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 18.09.2026. Raw data
Not an official publication. Names, figures and the texts of the votes appear unchanged, exactly as the Parliamentary Services publish them.
