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Parliament / Business / 26.7573

26.7573Fragestunde. FrageVBSsettled

Zur Abschaffung der Kaderbeurteilung 2

submitted on 10.06.2026 in the Sommersession 2026First chamber: National CouncilErledigt (15.06.2026)

SicherheitspolitikFinanzwesen

The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.

  1. 15.06.2026National CouncilSchriftliche Beantwortung der Frage

- Welche Faktoren waren für die Entscheidung zur Abschaffung der Kaderbeurteilung 2 ausschlaggebend? - Hat man dem Sachverhalt Rechnung getragen, dass dieses Verfahren wissenschaftlich validiert ist? - Welche Kosten- bzw. Ressourceneinsparungen werden mit dieser Abschaffung überhaupt erreicht? - Lässt sich damit der Verlust an wissenschaftlicher Qualität begründen?

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Die Kaderbeurteilung II wurde nach Einführung der Armee XXI etabliert. Dies aufgrund des Umstands, dass die Selektion von höheren Unteroffizieren und Offizieren in den ersten sieben Wochen der Rekrutenschule erfolgen musste. Der damals direkte Weg zum höheren Unteroffizier und Offizier, ohne dass die klassische Unteroffizierslaufbahn durchlaufen werden musste, verlangte mangels praktischer Führungserfahrung eine zusätzliche Beurteilung durch Dritte. Da künftige höhere Unteroffiziere und Offiziere heute die Unteroffizierslaufbahn durchlaufen, besteht diese Herausforderung nicht mehr. Aufgrund dessen kann auf die zusätzliche Beurteilung in Form der Kaderbeurteilung II verzichtet werden.

Die dadurch gewonnenen personellen Kapazitäten werden zu Gunsten der Rekrutierung eingesetzt, weil aufgrund der demographischen Entwicklung der Aufwand gestiegen ist.

Die Milizkader und Berufsmilitär werden im Rahmen ihrer Führungsausbildung auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen geschult und verfügen entsprechend über die Kompetenz, Entscheidungen im Rahmen der Kaderselektion zu treffen. Die Kaderselektion für höhere Unteroffiziere und Offiziere wird zudem zur Förderung der Objektivität über mehrere Hierarchiestufen hinweg behandelt.

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Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 18.09.2026. Raw data

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