Parliament / Business / 26.7651
Ampeln in der Magadinoebene: In der Realität mehr Staus und längere Wartezeiten ‒ das Gegenteil von dem, was der Bundesrat versprochen hat
submitted on 14.09.2026 in the Herbstsession 2026First chamber: National CouncilErledigt (21.09.2026)
Through the chambers
The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.
- 21.09.2026National CouncilSchriftliche Beantwortung der Frage
Submitted text
In seiner Antwort auf die Frage 22.7080 vertritt der Bundesrat die Auffassung, durch die Ampelanlage sei der Verkehr auf der Kantonsstrasse Cadenazzo–Quartino flüssiger geworden. Erste Überprüfungen zeigen jedoch mehr Staus, längere Wartezeiten und ein ständiges Stop-and-Go, was zu erheblich längeren Fahrzeiten führt. - Wie beurteilt der Bundesrat diese besorgniserregende Verschlechterung? - Beabsichtigt er, die Ausdehnung des Projekts bis nach Quartino auszusetzen und die nötigen Korrekturmassnahmen vorzunehmen?
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The Federal Council's opinion
Das Bundesamt für Strassen ist nach wie vor der Ansicht, dass bis zur Inbetriebnahme der Autobahnverbindung N13 Bellinzona–Locarno Massnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf der bestehenden Strecke ergriffen werden müssen.
Das Ampelsystem zur Selbstregulierung des Verkehrs zwischen S. Antonino und Quartino wurde erst kürzlich in Betrieb genommen. Eine Auswertung ist daher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Bis zum Abschluss der Arbeiten Ende 2027 wird das System mittels Verkehrsmonitoring überwacht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse dienen dazu, die Reaktionsfähigkeit des Systems an die realen Bedingungen anzupassen und so den Verkehrsfluss kontinuierlich zu verbessern. Das Bundesamt für Strassen ist zuversichtlich, dass die Wirksamkeit nach Abschluss der Arbeiten Ende 2027 deutlich sichtbar sein wird.
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Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 21.09.2026. Raw data
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