Parlament / Geschäfte / 24.3960
Widerrechtliches Verhalten der Postfinance unter ihrem neuen CEO Beat Röthlisberger?
eingereicht am 23.09.2024 in der Herbstsession 2024Erstrat: NationalratErledigt (02.10.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 20.12.2024NationalratDiskussion verschoben
- 02.10.2026KommissionAbgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt
Eingereichter Text
Die Postfinance hat mehreren Kunden geänderte Geschäftsbedingungen zugestellt, mit der Bitte, diese unterzeichnet zurückzusenden. Jenen Kunden, welche die geänderten Geschäftsbedingungen nicht unterschreiben möchten, verweigert Postfinance eine Kontosaldierung und sperrt ihnen das Konto so lange, bis diese die neuen Vertragsbedingungen unterschreiben.
• Was ist die rechtliche Basis für das diesbezügliche Vorgehen der Postfinance?
• In der Annahme, dass keine rechtliche Basis für ein solches Verhalten vorhanden ist: Was unternimmt der Bundesrat als Eigentümer der Postfinance, um den neuen Postfinance CEO Beat Röthlisberger an die Verpflichtung einer ordnungsgemässen Geschäftsführung zu erinnern?
Stellungnahme des Bundesrates
Der Bundesrat führt die Post mit der Vorgabe von strategischen Zielen. Auf das operative Geschäft nimmt er grundsätzlich keinen Einfluss. Er äussert sich daher nicht zu den Geschäftsbeziehungen zwischen PostFinance und ihrer Kundschaft. PostFinance muss als Schweizer Finanzinstitut jedoch selbstverständlich sämtliche gesetzlichen und regulatorischen Vorschriften einhalten.
PostFinance hat das UVEK darüber informiert, dass im Zusammenhang mit der Zustellung von angepassten Geschäftsbedingungen weder deren Unterzeichnung verlangt noch Kontosaldierungen verweigert oder Konti gesperrt werden.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 02.10.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
