Parlament / Geschäfte / 26.4138
Gendermedizin und Hitze
eingereicht am 16.09.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: NationalratEingereicht (16.09.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
Noch kein Beschluss eines Rates oder einer Kommission.
Eingereichter Text
Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:
• Wie beurteilt der Bundesrat den aktuellen Forschungsstand zu geschlechtsspezifischen gesundheitlichen Auswirkungen von Hitzewellen in der Schweiz, und sieht er Handlungsbedarf, entsprechende Studien (z. B. zu hormonellen, kardiovaskulären oder schwangerschaftsbezogenen Risiken) gezielt zu fördern?
• Werden bei nationalen Strategien zur Hitzeanpassung im Gebäude- und Städtebau (z. B. Beschattung, Kühlungskonzepte in Alters- und Pflegeheimen, Spitälern oder Wohnbauten) geschlechtsspezifische Vulnerabilitäten – etwa von älteren Frauen oder Schwangeren – systematisch berücksichtigt, und wenn nein, plant der Bundesrat dies nachzuholen?
• Verfügt der Bundesrat über nach Geschlecht aufgeschlüsselte Daten zu hitzebedingten Spitaleinweisungen und Todesfällen, und wie will er sicherstellen, dass medizinisches Fachpersonal für geschlechtsspezifische Hitzesymptome (die z. B. bei Frauen anders verlaufen können) sensibilisiert wird?
• Plant der Bundesrat, geschlechtsspezifische Aspekte – etwa unterschiedliche physiologische Hitzetoleranz oder ungleiche Exposition in bestimmten Berufsfeldern (bspw. Pflege, Bau) – in künftige Arbeitsschutzrichtlinien zu Hitze am Arbeitsplatz einzubeziehen?
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 18.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
