Parlament / Geschäfte / 26.7089

26.7089Fragestunde. FrageEDAerledigt

Reaktion der Schweiz auf die israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran

eingereicht am 04.03.2026 in der Frühjahrssession 2026Erstrat: NationalratErledigt (09.03.2026)

Internationale PolitikSicherheitspolitik

Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.

  1. 09.03.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage

1. UNO-Generalsekretär Guterres hat die israelisch-amerikanischen Angriffe als „massive Militärschläge“ verurteilt, warum erhebt die Schweiz in ihren Stellungnahmen bisher keine ebenso deutliche Verurteilung? 2. Könnte die Schweiz ihre guten Dienste aktiv in die Vermittlung einbringen, beispielsweise durch ein Angebot, in Genf zu verhandeln? Plant der Bundesrat, solche Initiativen zu ergreifen (z.B. Agenda für ein internationales Friedensgespräch, über das Schutzmachtmandat hinaus)?

Die Guten Dienste der Schweiz stehen allen Parteien zur Verfügung. Wie bei den jüngsten Gesprächen in Genf ist die Schweiz bereit, jeden diplomatischen Prozess zu unterstützen, der zur Deeskalation und zur Rückkehr zum Dialog führen kann. Der Kommunikationskanal im Rahmen des Schutzmachtmandats zur Vertretung der US-Interessen in Iran ist dabei ein Instrument, das für die vertrauliche Kommunikation genutzt und so zur Entspannung der Lage beitragen kann. Das Schutzmachtmandat, inklusive des Kommunikationskanals, ist aktiv und soll den Parteien auch weiterhin zur Verfügung stehen. Der Bundesrat vertritt seine Positionen stets unabhängig unter Berücksichtigung der aussenpolitischen Interessen der Schweiz, so auch zur aktuellen Situation im Nahen Osten.

Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 18.09.2026. Rohdaten

Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.