Parlament / Geschäfte / 26.7214
Institutionelle Zusammenarbeit des EDA mit dem WEF
eingereicht am 11.03.2026 in der Frühjahrssession 2026Erstrat: NationalratErledigt (16.03.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 16.03.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage
Eingereichter Text
2020 schloss das EDA mit dem Weltwirtschaftsforum (WEF) eine auf vier Jahre befristete Kooperationsvereinbarung ab. - Wurde dieses Abkommen extern evaluiert? Falls ja, mit welchem Ergebnis? Falls nein, weshalb nicht? - Wurde diese Vereinbarung seither erneuert? - Teilt der Bundesrat die Meinung, dass die Kooperationsvereinbarung von 2020 nicht im Interesse einer kohärenten Schweizer Aussenpolitik war? - Wie haben sich die Gouvernanz-Probleme des WEF auf diesen Entscheid ausgewirkt?
Stellungnahme des Bundesrates
• Das Abkommen WEF-EDA 2020-2024 wurde nicht extern evaluiert. Externe Evaluationen sind mit Kosten verbunden und vor allem dann sinnvoll, wenn dem Bund durch eine Vereinbarung mit Externen Kosten entstehen. Dies war bei dem vorliegenden Abkommen nicht der Fall. Die Vereinbarung wurde noch nicht erneuert.
• Das Abkommen zwischen dem EDA und dem WEF ist in Art. 6 des Abkommens zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Stiftung World Economic Forum zur Festlegung des Status der Stiftung World Economic Forum in der Schweiz (SR 0.192.122.945.1) vorgesehen. Es regelt die Zusammenarbeit mit dem WEF und soll dabei Bezug auf die Guten Dienste der Schweiz und die Förderung der Gaststaatpolitik der Schweiz nehmen. Es ist somit im Interesse einer kohärenten Schweizer Aussenpolitik.
• Wie in der Antwort auf Interpellation 25.3774 dargelegt, steht die Eidgenössische Stiftungsaufsicht in regelmässigem Austausch mit dem WEF, um die Untersuchungen des Stiftungsrats zu verfolgen und zu prüfen.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 18.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
