Parlament / Geschäfte / 26.7508
Wie lassen sich die Folgen der Nachlässigkeit der RUAG vermeiden?
eingereicht am 09.06.2026 in der Sommersession 2026Erstrat: NationalratErledigt (15.06.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 15.06.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage
Eingereichter Text
Die Bekanntgabe der Lösegeldzahlung an Cyberkriminelle durch die RUAG erhöht offensichtlich das Risiko künftiger Angriffe – für die RUAG, für alle mit dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport verbundenen Stellen und für den Bund im Allgemeinen, da die Kriminellen keinen Unterschied zwischen diesen Akteuren machen und sich der Eindruck verstärkt hat, dass diese zahlungsbereit sind. Wie gedenkt der Bundesrat diesem erhöhten Risiko entgegenzuwirken und den Schutz der strategischen Interessen der Schweiz zu stärken?
Stellungnahme des Bundesrates
Der konkrete Sachverhalt zum Cybervorfall bei der RUAG LLC in den USA und der von Jürg Rötheli, dem Verwaltungsratspräsidenten der RUAG MRO, erwähnten Lösegeldzahlung wird vom VBS mit der Unterstützung von RUAG MRO aufgearbeitet. Das VBS wird die Aufsichtkommissionen informieren.
In jedem Fall stützt der Bundesrat weiterhin die Empfehlung des Bundesamtes für Cybersicherheit, auf Lösegeldforderungen bei einem Vorfall mit Ransomware nicht einzutreten.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 18.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
