Parlament / Geschäfte / 26.7637
Trockenheit 2026: Mehr Wasserrückhalt im Wald
eingereicht am 14.09.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: NationalratErledigt (21.09.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 21.09.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage
Eingereichter Text
Die vielen Trockenschäden an den Bäumen zeigen: Der Wald muss besser auf häufigere Trockenheitsphasen vorbereitet werden. Wiedervernässungen, ausgedolte Bäche und Feuchtgebiete können Wasser länger im Wald halten. - Ist der Bundesrat bereit, den Wasserrückhalt als eigenständige Massnahme zur Klimaanpassung des Waldes stärker zu gewichten und in der Programmvereinbarung Wald 2029–2032 gezielter zu fördern? - Kann er sich vorstellen, den Kantonen im Waldgesetz einen verbindlichen Auftrag zu erteilen?
Stellungnahme des Bundesrates
Wiedervernässung und Aufwertung von Feuchtbiotopen sind neben den weiteren Massnahmen zur Anpassung des Waldes an den Klimawandel bewährte Ansätze und bereits heute Teil der Programmvereinbarung Wald. Das Bundesamt für Umwelt prüft laufend, welche Massnahmen zur Anpassung des Waldes an den Klimawandel, wie beispielsweise der Wasserrückhalt durch Wiedervernässungen und Schwammland-Konzepte, darin stärker verankert werden können. Ein Gesetzesauftrag an die Kantone ist nicht notwendig. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen der Verbundsaufgabe und der bestehenden Instrumente hat sich bewährt.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 21.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
