Parlament / Geschäfte / 26.7733
Die Post hat eigene Immobilien. Warum also Geld verschwenden?
eingereicht am 16.09.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: NationalratErledigt (21.09.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 21.09.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage
Eingereichter Text
Der Verwaltungsratspräsident der Post hat sich zu den jüngsten Kündigungen geäussert und dabei erklärt, die Post müsse auch unpopuläre Massnahmen treffen, wenn sie nicht in den nächsten zehn Jahren untergehen wolle. Zur gleichen Zeit hat die Post am Standort Chiasso beschlossen, aus einem eigenen Gebäude auszuziehen und stattdessen eine Immobilie zu mieten, die nur wenige Meter entfernt liegt. Für die nötigen Anpassungen dieser Immobilie wurde über eine Million Franken ausgegeben. Hält der Bundesrat ein solches Vorgehen nicht für Geldverschwendung?
Stellungnahme des Bundesrates
Der Bundesrat steuert die Post mit der Vorgabe von strategischen Zielen. Auf das operative Geschäft nimmt er grundsätzlich keinen Einfluss. Vor diesem Hintergrund äussert sich der Bundesrat nicht zu einzelnen Immobilien.
Nach Angaben der Post befindet sich die Poststelle Chiasso 1 in einem post-eigenen Gebäude, dessen Struktur jedoch nicht mehr zeitgemäss ist und den Bedürfnissen der Kundschaft und des Personals nicht mehr entspricht. Der neue, von der Post gemietete Standort wird die Arbeitsbedingungen des Personals und den Service gegenüber der Kundschaft verbessern. Zudem wird der neue Standort erhebliche Einsparungen ermöglichen. Die Stadt Chiasso wurde in den Entscheidungsprozess zur Verlegung der Filiale einbezogen und hat sich damit einverstanden erklärt.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 22.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
