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Зміна Закону про військові матеріали / Наслідки / Що діє й надалі: право нейтралітету, стаття 22 та ембарго

Нейтралітет і військові матеріали

Що діє й надалі: право нейтралітету, стаття 22 та ембарго

прямийлише якіснобез зміноборотність не визначеноФедеральна рада (зовнішня політика і політика нейтралітету)

Стаття 22 Закону про військові матеріали (KMG) не змінюється: навіть у разі відступу операції з військовими матеріалами за кордоном можна дозволяти лише тоді, коли вони не суперечать міжнародному праву, міжнародним зобов’язанням і принципам зовнішньої політики. За словами Федеральної ради, до них належать Договір про торгівлю зброєю, право нейтралітету, міжнародне гуманітарне право і права людини. Повноваження відступати не поширюється на експорт, який суперечив би обов’язкам за правом нейтралітету в міжнародному конфлікті, а від ембарго, яке Швейцарія перейняла (ст. 25), відступати не можна. Право нейтралітету забороняє постачання з державних запасів сторонам конфлікту; приватний експорт воно дозволяє, але вимагає однакового ставлення до воюючих сторін. За словами Федеральної ради, виключаючи країни, що перебувають у міжнародному конфлікті, KMG сьогодні йде далі, ніж право нейтралітету, – саме це додаткове обмеження пом’якшує пропозиція. Для країн із серйозними порушеннями прав людини відступ у принципі не передбачено; однак Федеральна рада, за її словами, не може наперед визначати майбутні рішення. За словами Федеральної ради, зміна не має ні фінансових, ні кадрових наслідків для Конфедерації.

Машинний переклад · Німецький оригінал

Artikel 22 KMG ändert sich nicht: Auslandsgeschäfte dürfen auch bei einer Abweichung nur bewilligt werden, wenn sie dem Völkerrecht, den internationalen Verpflichtungen und den Grundsätzen der Aussenpolitik nicht widersprechen. Dazu zählen laut Bundesrat der Vertrag über den Waffenhandel, das Neutralitätsrecht, das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte. Für Ausfuhren, die neutralitätsrechtlichen Pflichten in einem internationalen Konflikt widersprächen, gilt die Abweichungskompetenz nicht, und von einem übernommenen Embargo (Art. 25) darf nicht abgewichen werden. Das Neutralitätsrecht verbietet Lieferungen aus staatseigenen Beständen an Konfliktparteien; private Exporte erlaubt es, verlangt aber die Gleichbehandlung der Kriegsparteien. Mit dem Ausschluss von Ländern in einem internationalen Konflikt geht das KMG laut Bundesrat heute weiter als das Neutralitätsrecht – diese zusätzliche Schranke lockert die Vorlage. Für Länder mit schweren Menschenrechtsverletzungen ist eine Abweichung grundsätzlich nicht vorgesehen; künftigen Entscheiden könne der Bundesrat aber nicht vorgreifen. Finanziell und personell wirkt sich die Änderung laut Bundesrat nicht auf den Bund aus.

Цей наслідок описано лише якісно. На що він спирається, показано праворуч.

Докази для наслідку (13)

підтверджує

Somit könnte die Abweichungskompetenz nicht für Kriegsmaterialausfuhren geltend gemacht werden, die den relevanten neutralitätsrechtlichen Verpflichtungen im Kontext eines internationalen bewaffneten Konflikts widersprächen.

підтверджує

Obwohl gemäss dem vorgeschlagenen Artikel 22b E-KMG von den Bewilligungskriterien in Artikel 22a KMG abgewichen werden könnte, wäre eine Abweichung vom vorrangigen Artikel 25 in dieser Situation nicht statthaft.

підтверджує

Der Bundesrat wäre auch weiterhin gehalten, die aussenpolitischen Grundsätze zu wahren und die internationalen Verpflichtungen der Schweiz zu erfüllen, auch im Bereich der Neutralität.

підтверджує

Grundsätzlich nicht vorgesehen ist die Anwendung der Abweichungskompetenz des Bundesrates bei Ländern, nach denen die Schweiz Kriegsmaterialausfuhren aktuell aufgrund schwerwiegender und systematischer Menschenrechtsverletzungen nicht bewilligt (zwingendes Ausschlusskriterium in Art. 22a Abs. 2 Bst. b KMG), in denen ein hohes Risiko besteht, dass das auszuführende Kriegsmaterial gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt wird (zwingendes Ausschlusskriterium in Art. 22a Abs. 2 Bst. c KMG) oder es an einen unerwünschten Endempfänger weitergegeben wird (zwingendes Ausschlusskriterium in Art. 22a Abs. 2 Bst. d KMG).

підтверджує

Gemäss Artikel 22 KMG können Auslandsgeschäfte auch bei Anwendung der Ausnahmeregelung nur bewilligt werden, wenn dies dem Völkerrecht, den internationalen Verpflichtungen und den Grundsätzen der schweizerischen Aussenpolitik nicht widerspricht.

підтверджує

Die beantragten Änderungen stehen im Einklang mit den völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz.

підтверджує

Zu diesen Verpflichtungen sind insbesondere die Einhaltung des Vertrags über den Waffenhandel, das Neutralitätsrecht, das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte zu zählen.

уточнює

Dieses sieht vor, dass die Ausfuhr von Kriegsmaterial nicht bewilligt wird, wenn das Bestimmungsland in einen internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt ist. In diesem Punkt geht das KMG somit weiter als die neutralitätsrechtliche Pflicht.

уточнює

Der Bundesrat ist allerdings heute nicht in der Lage, Entscheiden vorzugreifen, die er in der Zukunft aufgrund der Entwicklungen im Bereich der Aussen- und der Sicherheitspolitik treffen wird.

контекст

Der Verkauf von Kriegsmaterial oder kriegsrelevanten Gütern durch private Schweizer Unternehmen an die kriegführenden Staaten wäre neutralitätsrechtlich zwar nicht verboten, müsste aber dem Gleichbehandlungsgebot entsprechen – es sei denn der Sicherheitsrat hat ein Waffenembargo gegen eine Partei eines bewaffneten Konflikts verhängt.

контекст

das Verbot, Kriegsmaterial oder kriegsrelevante Güter aus staatseigenen Beständen an Konfliktparteien zu liefern.

контекст

Das Neutralitätsrecht findet nur Anwendung auf internationale bewaffnete Konflikte, nicht aber auf interne bewaffnete Konflikte.