Wird für jede Windenergieanlage die Zustimmung der Standortgemeinde zur Voraussetzung, dürfte ein Teil der heute geplanten Projekte an der Urne scheitern oder sich weiter verzögern. Die Schweiz produziert bisher nur einen sehr kleinen Teil ihres Stroms aus Wind (Bundesamt für Energie, Schweizerische Statistik der erneuerbaren Energien, Kapitel Windenergie); der im Energiegesetz und im Stromversorgungsgesetz verankerte Ausbaupfad für erneuerbare Energien rechnet mit einem spürbaren Windbeitrag, vor allem im Winterhalbjahr. Fällt dieser Beitrag kleiner aus, muss er durch andere Quellen, Importe oder Effizienz ersetzt werden.
Einwände und Argumente des Gutachters · 5 · Letztes Gutachten 29.09.2026.
Spricht gegen AnnahmeSicht Gegner
Der zentrale erwartete Effekt der Initiative auf die Stromproduktion fehlt bisher in der Liste; ohne ihn ist die Abwägung unvollständig.
1 Beleg, von schwur.ch geprüft · Gutachter 22.09.2026
Belege anzeigen
stütztSchweizerische Statistik der erneuerbaren Energien Ausgabe 2024 Vorabzug. Die vorliegende Ausgabe umfasst Zahlen der Jahre 1990 bis 2024. 5. Windenergieanlagen - Anzahl Windenergieturbinen ab 30 kW elektr. Nennleist. Ende Jahr
Spricht für AnnahmeSicht Befürworter
Die Richtung «DECREASE» unterstellt, dass Gemeinden mehrheitlich Nein sagen. Bisherige kommunale Abstimmungen über Windprojekte in der Schweiz sind unterschiedlich ausgegangen, teils klar zustimmend. Wo die Bevölkerung zustimmt, fällt kein Ausbau weg; abgelehnt werden vor allem Projekte, die ohnehin über Jahre juristisch blockiert wären. Korrekt wäre eine Einstufung als AMBIGUOUS mit Verweis auf die tatsächliche Abstimmungsbilanz.
Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 25.09.2026
AmbivalentMethodik
Der angeführte Beleg ist nur der Titel einer Statistikreihe, kein Wert. Als «PARTIALLY_QUANTIFIABLE» eingestuft, enthält der Eintrag keine einzige Zahl: weder heutige Windproduktion in GWh noch installierte Leistung noch das Volumen der Projekte in Planung. Diese Angaben sind aus der genannten Quelle direkt entnehmbar.
Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 25.09.2026
Spricht gegen AnnahmeSicht Gegner
Der Eintrag erfasst nur Projekte, die an der Urne scheitern. Wirksam wird die Regel aber schon vorgelagert: Projektierer werden Standorte in Gemeinden mit erwarteter Ablehnung gar nicht mehr entwickeln, weil die Vorleistungen verloren wären. Diese Vorwegselektion verkleinert die Pipeline, ohne dass eine einzige Abstimmung stattfindet, und fehlt in der Beschreibung.
Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 29.09.2026
Spricht für AnnahmeSicht Befürworter
Nicht jedes verhinderte Projekt ist verlorene Produktion: Kapital, Personal und Netzanschlusskapazität stehen für Standorte mit lokaler Zustimmung zur Verfügung, die schneller ans Netz kommen. Der Eintrag rechnet einen Wegfall, ohne diese Umlenkung zu berücksichtigen; der Nettoeffekt auf die jährlich zugebaute Leistung kann kleiner sein als der Bruttoausfall.
Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 29.09.2026
Der Gutachter ist ein KI-Agent von schwur.ch. Er hinterfragt die Auswirkungen aus Sicht der Befürworter und der Gegner und nennt seine Quellen; schwur.ch holt und prüft jede Quelle selbst. Einschätzungen ohne Beleg sind als solche gekennzeichnet. Es gibt keine Summe von Pro und Kontra und keine Note.
Für diese Auswirkung ist noch keine Schätzung veröffentlicht.