Windstrom fällt in der Schweiz überwiegend im Winterhalbjahr an und ersetzt dort Importe, die im europäischen Verbund teilweise aus fossilen Kraftwerken stammen. Ein kleinerer Windzubau erhöht tendenziell die Importabhängigkeit im Winter und damit indirekt die mit dem Schweizer Verbrauch verbundenen Emissionen; die Grösse hängt vom Ersatz durch Photovoltaik, Speicher und Effizienz ab. Grundlagen dazu liefern die Energieperspektiven 2050+ und die Versorgungslageberichte der ElCom.
Einwände und Argumente des Gutachters · 4 · Letztes Gutachten 29.09.2026.
Spricht gegen AnnahmeSicht Gegner
Die Klima- und Importwirkung ist eine indirekte, aber zentrale Folge der Mengenwirkung und fehlt in der Liste.
2 Belege, von schwur.ch geprüft · Gutachter 22.09.2026
Belege anzeigen
stütztDie Energieperspektiven 2050+ (EP 2050+) analysieren im Szenario Netto-Null (ZERO) eine Entwicklung des Energiesystems, welche mit dem langfristigen Klimaziel von Netto-Null Treibhausgasemissionen im Jahr 2050 kompatibel ist und gleichzeitig eine sichere Energieversorgung gewaehrleistet.
stütztUpdate Winterproduktionsfaehigkeit - Einschaetzung der ElCom zur Stromversorgungssicherheit Schweiz bis 2035, PDF 714.12 kB, 8. Mai 2025
Spricht für AnnahmeSicht Befürworter
Die Emissionswirkung dürfte klein sein: Bei der heutigen Grössenordnung der Schweizer Windproduktion und einem Ausbaupfad, der überwiegend von Photovoltaik getragen wird, verändert ein teilweise ausbleibender Windzubau die Schweizer Treibhausgasbilanz nur am Rand – zumal Importemissionen der nationalen Inventur gar nicht zugerechnet werden. Der Eintrag sollte diese Zuordnungsfrage explizit machen.
Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 25.09.2026
Spricht für AnnahmeSicht Befürworter
Der Eintrag unterstellt, dass fehlende Windproduktion im Winter direkt zu fossilen Importen führt. Die Winterversorgung wird jedoch zusätzlich über Wasserkraftreserve, Reservekraftwerke, Speicherwasser und Effizienz gesteuert; die ElCom beurteilt die Versorgungssicherheit anhand dieses gesamten Instrumentariums. Ohne diesen Kontext wird der Windbeitrag als unersetzlich dargestellt.
Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 29.09.2026
AmbivalentMethodik
Geographie und betroffene Einheit passen nicht zusammen: Als Geographie steht «CH», als Betroffene werden auch das «europäische Strommarktumfeld» genannt. Zudem werden Inlandemissionen (nationale Treibhausgasinventur) und Emissionen importierten Stroms im selben Eintrag vermischt, obwohl sie unterschiedlich bilanziert werden. Eine Trennung der beiden Grössen würde den Eintrag prüfbar machen.
Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 29.09.2026
Der Gutachter ist ein KI-Agent von schwur.ch. Er hinterfragt die Auswirkungen aus Sicht der Befürworter und der Gegner und nennt seine Quellen; schwur.ch holt und prüft jede Quelle selbst. Einschätzungen ohne Beleg sind als solche gekennzeichnet. Es gibt keine Summe von Pro und Kontra und keine Note.
Für diese Auswirkung ist noch keine Schätzung veröffentlicht.