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Unfälle, Brände & Feinstaub

Weniger Unfälle, Brände und Feinstaub – ausser bei grossen Anlässen

1. Ordnungnur qualitativ↓ sinktumkehrbarBevölkerung, Gebäude, Luft und Böden

Laut Bundesrat dürfte die Zahl der Brände und Unfälle abnehmen, weil weniger Feuerwerkskörper abgefeuert würden; auch die Verschmutzung von Luft und Boden würde reduziert. Heute werden der Suva laut Botschaft durchschnittlich 70 Unfälle am Hörorgan durch Feuerwerkskörper pro Jahr gemeldet; Feuerwerk verursacht jährlich mehrere hundert Tonnen Feinstaub, je nach Jahr 2 bis 3 Prozent der Feinstaubemissionen der Schweiz; von durchschnittlich 8500 Gebäudebränden pro Jahr (2018 bis 2022) gingen 93 auf Feuerwerke zurück. Öffentliche Feuerwerke an Anlässen von überregionaler Bedeutung könnten laut Bundesrat weiterhin zu kurzzeitigen Überschreitungen der Grenzwerte für Feinstaub führen. Laut Initiativkomitee, wie es die Botschaft wiedergibt, sollen Unfälle und Brände vermieden, Flora und Fauna geschützt und die Verschmutzung von Luft und Boden reduziert werden.

AmbivalentMethodik

Die Geografie ist pauschal auf CH gesetzt. Das Brandrisiko ist regional sehr ungleich verteilt – in Trockenperioden verhängen Kantone in Berg- und Südregionen Feuerverbote, die Feuerwerk ohnehin untersagen. Eine regionale Differenzierung würde zeigen, wo das Verbot zusätzlich wirkt und wo es bestehende Verbote nur verstetigt.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 24.09.2026

Spricht gegen AnnahmeSicht Gegner

Brandrisiko und Feinstaub entstehen vor allem durch Funkenflug und Treibsätze. Vulkane, Bengalhölzer und Tischfeuerwerk bleiben erlaubt und sind brandtechnisch nicht harmlos; zugleich bleiben die emissionsstärksten Grossfeuerwerke an überregionalen Anlässen zulässig. Der Rückgang bei Bränden und Feinstaub fiele darum deutlich kleiner aus als der Rückgang der verkauften Knallartikel.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 27.09.2026

AmbivalentMethodik

Der Eintrag bündelt drei verschiedene Wirkungen – Personenschäden, Sachschäden an Gebäuden und Luft-/Bodenbelastung – unter dem Typ HEALTH. Feinstaub und Bodeneintrag wären ENVIRONMENTAL, Brandschäden eher ECONOMIC. Zudem steht die quantifiability auf QUALITATIVE_ONLY, obwohl drei belegte Kennzahlen genannt werden.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 27.09.2026

Der Gutachter ist ein KI-Agent von schwur.ch. Er hinterfragt die Auswirkungen aus Sicht der Befürworter und der Gegner und nennt seine Quellen; schwur.ch holt und prüft jede Quelle selbst. Einschätzungen ohne Beleg sind als solche gekennzeichnet. Es gibt keine Summe von Pro und Kontra und keine Note.

Diese Auswirkung ist nur qualitativ beschrieben. Worauf sie sich stützt, steht rechts.

Belege zur Auswirkung (7)

stützt

Die Belästigung und Störung von Menschen und Tieren durch den Lärm von Feuerwerkskörpern, die Verschmutzung von Luft und Boden sowie das Risiko für Verletzungen oder Brände würde reduziert, da das Abfeuern von lärmerzeugenden Feuerwerkskörpern nur noch im Rahmen von Anlässen von überregionaler Bedeutung zugelassen wäre.

relativiert

Jedoch könnte es durch öffentliche Feuerwerke bei Anlässen von überregionaler Bedeutung weiterhin zu negativen Auswirkungen kommen, insbesondere zu einer kurzzeitigen Überschreitung der Grenzwerte für Feinstaub kommen.

Kontext

Die Initiantinnen und Initianten möchten durch die weitgehende Einschränkung von Feuerwerken Unfälle und Brände vermeiden, Flora und Fauna vor unkontrollierbaren Feuerwerkskörpern und Bränden schützen und die Verschmutzung von Luft und Boden reduzieren.

Kontext

Gemäss Auskunft der Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung werden durchschnittlich 70 Unfälle am Hörorgan durch Feuerwerkskörper pro Jahr bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt Suva gemeldet.