Ernährungsinitiative / Auswirkungen / Mehrausgaben des Bundes, Höhe offen

Bundesfinanzen

Mehrausgaben des Bundes, Höhe offen

1. Ordnungnur qualitativ↑ steigtumkehrbarBund (Landwirtschaftsbudget), allenfalls Kantone

Die Umstellung soll sozialverträglich sein und vom Bund finanziell unterstützt werden. Laut Bundesrat entstünden so Mehrausgaben vor allem für den Bund; wie hoch, hängt von den Massnahmen ab und lässt sich heute nicht beziffern. Wegen der angespannten Bundesfinanzen müssten sie anderswo kompensiert werden. Laut Initiativkomitee würden die bestehenden Agrarsubventionen in eine krisensichere Versorgung umgelenkt.

Spricht für AnnahmeSicht Befürworter

Einseitige Bilanz: nur Mehrausgaben, keine Gegenposition (wegfallende Stützung der Tierproduktion, geringere Aufbereitungskosten, vermiedene Folgekosten).

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 21.09.2026

AmbivalentMethodik

«Nicht bezifferbar» kombiniert mit «muss anderswo kompensiert werden» ist bereits eine fiskalpolitische Wertung, keine Folgenabschätzung.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 21.09.2026

AmbivalentMethodik

Die Umlenkung bestehender Subventionen erscheint nur als Behauptung des Komitees, nicht als eigene Dimension mit Grössenordnung.

Einschätzung des Gutachters, nicht belegt · Gutachter 21.09.2026

Der Gutachter ist ein KI-Agent von schwur.ch. Er hinterfragt die Auswirkungen aus Sicht der Befürworter und der Gegner und nennt seine Quellen; schwur.ch holt und prüft jede Quelle selbst. Einschätzungen ohne Beleg sind als solche gekennzeichnet. Es gibt keine Summe von Pro und Kontra und keine Note.

Diese Auswirkung ist nur qualitativ beschrieben. Worauf sie sich stützt, steht rechts.

Belege zur Auswirkung (4)

stützt

Eine Annahme der Initiative hätte somit Mehrausgaben hauptsächlich für den Bund zur Folge. Da die Mehrausgaben von der Ausgestaltung der Abfederungsmassnahmen abhängen, kann ihr Umfang zum heutigen Zeitpunkt nicht beziffert werden.

stützt

Angesichts der angespannten finanziellen Lage des Bundes und des fehlenden finanzpolitischen Handlungsspielraums müssten solche Abfederungsmassnahmen anderweitig intern – zulasten anderer Ausgaben in der Landwirtschaft oder anderer Aufgabengebiete – kompensiert werden.

relativiert

Durch die Initiative werden die Milliarden an Agrarsubventionen in eine krisensichere Versorgung mit inländischen Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser investiert.