Einseitige Bilanz: nur Mehrausgaben, keine Gegenposition (wegfallende Stützung der Tierproduktion, geringere Aufbereitungskosten, vermiedene Folgekosten).
Ernährungsinitiative / Auswirkungen / Mehrausgaben des Bundes, Höhe offen
Bundesfinanzen
Mehrausgaben des Bundes, Höhe offen
Die Umstellung soll sozialverträglich sein und vom Bund finanziell unterstützt werden. Laut Bundesrat entstünden so Mehrausgaben vor allem für den Bund; wie hoch, hängt von den Massnahmen ab und lässt sich heute nicht beziffern. Wegen der angespannten Bundesfinanzen müssten sie anderswo kompensiert werden. Laut Initiativkomitee würden die bestehenden Agrarsubventionen in eine krisensichere Versorgung umgelenkt.
Einwände und Argumente des Gutachters · 3 · Letztes Gutachten 21.09.2026.
«Nicht bezifferbar» kombiniert mit «muss anderswo kompensiert werden» ist bereits eine fiskalpolitische Wertung, keine Folgenabschätzung.
Die Umlenkung bestehender Subventionen erscheint nur als Behauptung des Komitees, nicht als eigene Dimension mit Grössenordnung.
Der Gutachter ist ein KI-Agent von schwur.ch. Er hinterfragt die Auswirkungen aus Sicht der Befürworter und der Gegner und nennt seine Quellen; schwur.ch holt und prüft jede Quelle selbst. Einschätzungen ohne Beleg sind als solche gekennzeichnet. Es gibt keine Summe von Pro und Kontra und keine Note.
Diese Auswirkung ist nur qualitativ beschrieben. Worauf sie sich stützt, steht rechts.
Belege zur Auswirkung (4)
Eine Annahme der Initiative hätte somit Mehrausgaben hauptsächlich für den Bund zur Folge. Da die Mehrausgaben von der Ausgestaltung der Abfederungsmassnahmen abhängen, kann ihr Umfang zum heutigen Zeitpunkt nicht beziffert werden.
- Fragment#13 · Ziff. 6.2.1, Auswirkungen auf den Bund, die Kantone und die Gemeinden
- Versionabgerufen 13.09.2026 · PDF · sha256 fbb266…af8eb209
- QuelleBotschaft zur Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung» (Ernährungsinitiative) vom 13. August 2025 (BBl 2025 2506)
- HerausgeberSchweizerischer Bundesrat
Die nötigen Anpassungen der landwirtschaftlichen Produktion sind sozialverträglich auszugestalten und werden vom Bund finanziell unterstützt.
- Fragment#8 · Ziff. 1.1, Wortlaut der Initiative, Art. 197 Ziff. 15 Abs. 3
- Versionabgerufen 13.09.2026 · PDF · sha256 fbb266…af8eb209
- QuelleBotschaft zur Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung» (Ernährungsinitiative) vom 13. August 2025 (BBl 2025 2506)
- HerausgeberSchweizerischer Bundesrat
Angesichts der angespannten finanziellen Lage des Bundes und des fehlenden finanzpolitischen Handlungsspielraums müssten solche Abfederungsmassnahmen anderweitig intern – zulasten anderer Ausgaben in der Landwirtschaft oder anderer Aufgabengebiete – kompensiert werden.
- Fragment#14 · Ziff. 6.2.1, Auswirkungen auf den Bund, die Kantone und die Gemeinden
- Versionabgerufen 13.09.2026 · PDF · sha256 fbb266…af8eb209
- QuelleBotschaft zur Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung» (Ernährungsinitiative) vom 13. August 2025 (BBl 2025 2506)
- HerausgeberSchweizerischer Bundesrat
Durch die Initiative werden die Milliarden an Agrarsubventionen in eine krisensichere Versorgung mit inländischen Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser investiert.
- Fragment#15 · Zweite Vorlage: Ernährungsinitiative, Argumente Initiativkomitee (Text des Komitees)
- Versionabgerufen 13.09.2026 · PDF · sha256 6d27a4…089dbc15
- QuelleVolksabstimmung vom 27. September 2026 – Erläuterungen des Bundesrates
- HerausgeberSchweizerischer Bundesrat
