Die Finanzstatistik der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) veröffentlicht die Prognosen zu den öffentlichen Finanzen (Bund, Kantone, Gemeinden und Sozialversicherungen) bis 2030. Demnach dürfte sich das Finanzierungsergebnis der öffentlichen Haushalte 2026 und 2027 gegenüber 2025 verschlechtern und sich ab 2028 wieder verbessern. Gleichzeitig erscheint ein Monitoring zur Entwicklung der Staatsausgaben von Bund und Kantonen über die Periode 2008-2024. Das Monitoring der Staatsausgaben soll insbesondere Aufgabenbereiche mit besonders dynamischer Ausgabenentwicklung identifizieren.
Zum Ausgleich der Folgen der kalten Progression passt das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) die Tarife und Abzüge bei der direkten Bundessteuer an. Die neuesten Änderungen betreffen das Steuerjahr 2027.
Nach dem kräftigen Anstieg im Vormonat (+14,6 Prozent) brachen die Exporte im August 2026 um 17,2 Prozent ein – ausschliesslich bedingt durch Chemie-Pharma. Unter Ausschluss der chemisch-pharmazeutischen Erzeugnisse zeigt sich bei den Exporten eine insgesamt positive Entwicklung. Auch importseitig sank der Warenverkehr (–11,6 Prozent) in erster Linie wegen der Sparte Chemie-Pharma. In der Handelsbilanz resultierte ein Überschuss von 5,6 Milliarden Franken.
Am 17.09.2026 lanciert Swissmint die neue Sondermünze «120 Jahre Swissmint-Gebäude» und setzt die architektonischen Highlights des Berner Bundesbaus gekonnt in Szene.
Nach der Fertigstellung des neuen Bundesasylzentrums (BAZ) an der Luchsstrasse 7 in Altstätten wird das bestehende BAZ an der Bleichemühlistrasse 6 zurückgebaut. Die Rückbauarbeiten beginnen im September 2026 und sind voraussichtlich gegen Ende des 1. Quartals 2027 abgeschlossen. Nach dem Rückbau geht das Grundstück an die Stadt Altstätten über.
Bundesrätin Karin Keller-Sutter nimmt am 19. September 2026 am informellen Treffen des EU-Rats für Wirtschaft und Finanzen (Ecofin) in Irland teil. Das Treffen dient dem Austausch über internationale Finanz- und Steuerfragen.
Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament regelmässig Programme für den Ausbau des Strassen- und Schienennetzes sowie des Agglomerationsverkehrs. Anfang 2025 lancierte der Bundesrat das Projekt «Verkehr '45». Ziel dieses Projekts ist es, den Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen zu koordinieren und festzulegen, welche Ausbauvorhaben bis 2045 und darüber hinaus prioritär umgesetzt werden sollen. Die geplanten Ausbauvorhaben wurden im Juni 2026 in die Vernehmlassung geschickt; die einzelnen Projekte sollen dem Parlament Anfang 2027 vorgelegt werden. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat geprüft, ob die im Rahmen von «Verkehr '45» vorgenommene Priorisierung der Projekte nachvollziehbar ist. Sie begrüsst den Ansatz, die Ausbauprojekte erstmals bereichsübergreifend zu analysieren und zu präsentieren sowie bestehende Projekte zu hinterfragen. Die EFK stellt daran jedoch erhebliche Schwächen fest: Insbesondere für die neuen Ausbauvorhaben fehlen wesentliche Grundlagen für eine nachvollziehbare und fundierte Priorisierung. Vor der Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens hat die EFK das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) sowie den Bundesrat auf diese Schwächen hingewiesen. Sie forderte, das Projekt auszusetzen, bis die wesentlichen Punkte geklärt sind. Dieser Forderung wurde nicht entsprochen.
Das Bundesamt für Bauten und Logistik BBL hat das Baugesuch für die Sanierung und Erweiterung der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern eingereicht. Aufgrund der bevorstehenden Bauarbeiten ziehen die Nationalbibliothek und das Bundesamt für Kultur etappenweise bis Ende November 2026 an einen provisorischen Standort um. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen.
Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat am 09.09.2026 zwei Anleihen im Auktionsverfahren emittiert: 0.875%, Laufzeit 24.06.2041 (Aufstockung) und 0.5%, Laufzeit 30.05.2058 (Aufstockung). Das Emissionsvolumen (exkl. Eigenbestand) beträgt total 368.630 Millionen Franken.
Die Schweizerische Eidgenossenschaft legt am 09.09.2026 zwei Anleihen zur öffentlichen Zeichnung im Auktionsverfahren auf: 0.875%, Laufzeit 24.06.2041 (Aufstockung) und 0.5%, Laufzeit 30.05.2058 (Aufstockung).
Die Geburtenrate in der Schweiz liegt auf dem tiefsten bislang gemessenen Niveau. Anhaltend niedrige Geburtenraten bremsen das Wachstum der inländischen Erwerbsbevölkerung und beschleunigen die Alterung der Bevölkerung. Damit stellen sie auch die öffentlichen Finanzen vor Herausforderungen.Das neue Working Paper der EFV ordnet die Ursachen und Folgen anhaltend niedriger Geburtenraten ein und zeigt mögliche Ansatzpunkte für eine vorausschauende Wirtschafts- und Finanzpolitik auf.Working Paper Nr. 30: «Niedrige Geburtenraten: Eine finanzpolitische Einordnung» (nur auf Deutsch verfügbar; Zusammenfassungen auf Französisch, Italienisch und Englisch)
Das Transformationsprogramm DaziT des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird per 31. Dezember 2026 planmässig abgeschlossen. Mit DaziT werden die Prozesse der Zollabwicklung, Abgabenerhebung und Grenzsicherheit vereinfacht, optimiert und durchgehend digitalisiert. An einer Medienkonferenz informierte die Leitung des BAZG unter Beisein von Bundesrätin Karin Keller-Sutter und Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder über den Abschluss des Programms und die nächsten Schwerpunkte der digitalen Transformation.