Am Beiratstreffen Digitale Schweiz vom 5. November 2026 stand die digitale Souveränität im Fokus. Unter der Leitung von Bundesrat Martin Pfister, Chef VBS, und mit Teilnahme von Bundeskanzler Viktor Rossi trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Kantonen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu einem Austausch über den Umgang mit digitalen Abhängigkeiten und damit verbundenen Risiken. Die Diskussionen drehten sich um Anforderungen und Handlungsmöglichkeiten bezüglich Reduktion und Diversifizierung von digitalen Abhängigkeiten.
In light of the current threat landscape, the Federal Department of Defense, Civil Protection, and Sports (DDPS) is placing a strategic focus on drones, drone defense, and robotics. Through the Center for Unmanned Systems, the DDPS aims to work with the scientific community and industry to develop, test, and integrate new technologies into the armed forces more quickly. A new drone battalion and a dedicated drone recruit school will strengthen military capabilities and training. At the same time, the DDPS is investing in drones and systems to counter them, and is aligning its procurement strategy with rapid technological developments. In addition, the legal framework and areas of responsibility are being adapted to the threat landscape.
Die Untersuchung durch die Anwaltskanzlei Niederer Kraft Frey hat schwerwiegende Verfehlungen und Hinweise auf strafbare Handlungen bei der RUAG ans Licht gebracht. Bundesrat Martin Pfister, Chef VBS, verurteilt diese Vorkommnisse aufs Schärfste. Er hat vertiefte Abklärungen und Massnahmen in Auftrag gegeben. Der Bundesrat sowie die Geschäftsprüfungs- und die Finanzdelegation sind informiert worden.
Die Zahl der Rekrutinnen und Rekruten auf dem Waffenplatz Chamblon wird in den nächsten Jahren ansteigen. Da sich die Gegebenheiten in Zukunft verändern können, baut armasuisse zwei Gebäude im Modulbau für 360 Angehörige der Armee. Die Modulbauten können bei Bedarf einmalig an einen anderen Standort verschoben werden. Die Bauarbeiten sind gestartet.
Die Schweiz erhält voraussichtlich bis Mitte 2027 erste Komponenten aus ihrer Beschaffung des bodengestützten Luftverteidigungssystems des Typs Patriot. Darüber hat die US-Regierung das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS am 29. Oktober 2026 informiert. Zudem hat das VBS die Zustimmung der US-Regierung erhalten, dass die Schweiz die Patriot-Systeme direkt bei der Herstellerfirma beschaffen kann, statt wie bisher über die US-Regierung, sofern der Kongress dem zustimmt.
Das Bundesamt für Sport BASPO hat den sportpolitisch wichtigsten Anlass des Landes, den Magglingertag, in diesem Jahr der Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 gewidmet. Die Spiele werden der Schweiz einen Mehrwert bringen, davon zeigte sich Bundesrat Martin Pfister überzeugt. Fachleute aus Sport, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über die Chancen des Schweizer Olympiaprojekts und dessen Nutzen für die Bevölkerung.
Der Rüstungschef Urs Loher nimmt am 29. Oktober 2026 an der Sitzung des NATO-Ausschusses der nationalen Rüstungsdirektorinnen und -direktoren (Committee of National Armaments Directors CNAD) teil, die mit NATO-Partnerstaaten in Brüssel stattfindet. Der Rüstungschef nutzt die Gelegenheit zudem, um sich vor Ort mit Amtskolleginnen und Amtskollegen für bilaterale Gespräche zu treffen. Des Weiteren führt der Rüstungschef ein Arbeitsgespräch mit dem Geschäftsführer der Europäischen Verteidigungsagentur (EVA), Generalmajor André Denk.
Vertreterinnen und Vertreter der militärischen Immobilienorganisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich vom 20. bis 22. Oktober 2026 zu den jährlich stattfindenden DACH-Fachgesprächen in Wien. Im Fokus steht die Frage, wie militärische Infrastrukturen zukunftsfähig geplant, betrieben und weiterentwickelt werden können. Die Schweizer Delegation wird von Petra Kobler, Leiterin armasuisse Immobilien, geführt.
Am 21. und 22. Oktober 2026 trafen sich die Forschungsdirektoren der Rüstungsämter Deutschlands, Österreichs und der Schweiz in Graz, Österreich. Die Schweiz wurde durch Thomas Rothacher, Leiter von armasuisse Wissenschaft und Technologie (W+T), und eine Delegation vertreten. Im Zentrum der Gespräche standen aktuelle Entwicklungen in der wehrtechnischen Forschung sowie Möglichkeiten zur verstärkten Zusammenarbeit der DACH-Staaten in Forschung und Technologie.
Hunderttausenden Menschen in der Schweiz fällt das Lesen schwer. Informationen, Warnungen und Alarmmeldungen müssen aber auch für sie verständlich sein. Deshalb bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) Meldungen in der Alertswiss-App neu auch in Leichter Sprache an. Davon profitieren insbesondere die etwa 800'000 Menschen mit Leseschwierigkeiten. Die neue Funktionalität stärkt die Barrierefreiheit von Alertswiss und wird schrittweise ausgebaut. Das Angebot wurde im Rahmen des 2022 gestarteten Projekts «Inclusive Information and Communication Technologies» (IICT) unter der Leitung der Universität Zürich entwickelt und dank einer gut funktionierenden Zusammenarbeit mit mehreren Partnern erfolgreich umgesetzt.
Am 19. Oktober 2026 ist die Taskforce Drohnen Gastgeberin der ersten Ausgabe des Sicherheitsforums Drohnen Schweiz 2026. Der Anlass findet auf dem Waffenplatz in Thun statt und bringt über 300 Akteure aus der Schweizer Forschung, Armee, Verwaltung, Behörden, Politik und der Industrie zusammen. Der gemeinsame Austausch im Rahmen des Sicherheitsforums stärkt das Drohnenökosystem der Schweiz.
Krisen und Gefahren unterschiedlicher Art wie Pandemien, Cyberangriffe, Naturkatastrophen und Ausfälle von kritischen Infrastrukturen stellen Staat und Gesellschaft vor Herausforderungen. Gleichzeitig hat sich die internationale Sicherheitslage stark verschlechtert. In diesem Wissen haben das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) und das international institute of management in technology (iimt) der Universität Freiburg ihre Kräfte und Kompetenzen vereint und ein Certificate of Advanced Studies (CAS) zum Thema «Führen in Krisensituationen» geschaffen. Diese neue Weiterbildung richtet sich an Verantwortliche und Kader der Bevölkerungsschutz-Organisationen, der Notfall- und Rettungsorganisationen sowie der kritischen Infrastrukturen.