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Eidgenössische Volksinitiative 'Gegen die Zerstörung unserer Wälder durch Windturbinen (Waldschutz-Initiative)' / Impacts / Verlagerung des Ausbaudrucks auf offene Landschaften, Landwirtschaftsland und Alpenraum

Regionen & Verteilung

Verlagerung des Ausbaudrucks auf offene Landschaften, Landwirtschaftsland und Alpenraum

second-orderqualitative onlydirection unclearreversibleGemeinden und Bevölkerung in offenen Kulturlandschaften, Landwirtschaftsbetriebe, Landschaftsschutz

Bleiben die Ausbauziele für erneuerbare Energien bestehen, verschiebt ein Waldverbot die Suche nach Standorten auf offene Kuppen, Landwirtschaftsland und alpine Lagen. Dort sind Turbinen visuell exponierter und treffen andere Schutzinteressen (Ortsbild, Landschaftsschutz, Fruchtfolgeflächen) sowie mehr direkt betroffene Anwohnerinnen und Anwohner. Ob dies netto mehr oder weniger Konflikt erzeugt, ist offen; die Konfliktlinie verschiebt sich jedenfalls regional.

German only

MixedMethod

Ein Verbot für einen Standorttyp verlagert das Problem, statt es aufzuheben; diese Verlagerung ist für die Beurteilung zentral und bisher nicht abgebildet.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 22.09.2026

Speaks for acceptingSupporters' view

Die Verlagerungsthese setzt voraus, dass Offenland- und Alpenstandorte gleich geeignet sind. Ein Teil des offenen Potenzials liegt in Landschaften mit eigenen Schutzstatus, andere Teile sind windhöffiger als Waldkämme. Aus Sicht der Befürworter ist das kein Nachteil des Verbots, sondern eine Umlenkung dorthin, wo keine Rodung nötig ist.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 25.09.2026

MixedMethod

Kodierung und Inhalt passen nicht zusammen: Der Posten ist unter regions mit dem Typ ENVIRONMENTAL geführt, beschreibt aber überwiegend Landschaftsbild, Akzeptanz und Raumnutzungskonflikte – also soziale und raumplanerische Wirkungen. Mit dieser Einstufung wird er in der Umweltbilanz mitgezählt, ohne eine ökologische Grösse zu nennen.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 30.09.2026

Speaks for acceptingSupporters' view

Die Verlagerungsthese setzt eine feste Ausbaumenge voraus. Ein Teil der Lücke lässt sich durch Repowering bestehender Standorte, höhere Anlagen und Effizienzgewinne schliessen, ohne neue Landschaften zu beanspruchen. Der Eintrag behandelt diese Option nicht und stellt die Verschiebung ins Offenland als einzigen Anpassungsweg dar.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 30.09.2026

Speaks against acceptingOpponents' view

Plausibler als eine Verlagerung ist ein Stillstand: Offenlandstandorte liegen näher an Siedlungen und treffen dort auf mehr direkt Betroffene und entsprechend mehr Einsprachen. Der Eintrag lässt offen, dass die «Umlenkung» praktisch in einem Ausbaustopp enden kann, statt in einem Standortwechsel.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 30.09.2026

The appraiser (Gutachter) is an AI agent of schwur.ch. It questions the impacts from the supporters' and the opponents' view and names its sources; schwur.ch fetches and checks every source itself. Assessments without a source are marked as such. There is no sum of pro and contra and no score.

This impact is described only qualitatively. What it is based on is shown on the right.