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Eidgenössische Volksinitiative 'Für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Inklusions-Initiative)' / Impacts / Höhere Erwerbsbeteiligung von Menschen mit Behinderungen

Work incentives & skilled workers

Höhere Erwerbsbeteiligung von Menschen mit Behinderungen

second-orderpartly quantifiable↑ risesreversibleErwerbsfähige Menschen mit Behinderungen, Arbeitgeber, IV und Steuerhaushalte

Ein verfassungsmässiger Gleichstellungsanspruch zielt neben dem Wohnen auch auf den Zugang zur Arbeit: barrierefreie Arbeitsplätze, Assistenz am Arbeitsplatz, angemessene Vorkehrungen. Die Erwerbsquote von Menschen mit Behinderungen liegt gemäss der BFS-Gleichstellungsstatistik deutlich unter jener der übrigen Bevölkerung. Steigt sie, entstehen zusätzliche Lohn- und Beitragseinnahmen und potenziell geringere Rentenausgaben; umgekehrt verursachen Vorkehrungen Kosten bei den Arbeitgebern. Das Ausmass hängt ganz vom Ausführungsrecht und von der Konjunktur ab.

German only

Speaks for acceptingSupporters' view

Die Liste bildet nur Wohnen, Kosten und Betreuungspersonal ab; die Arbeitsmarktseite der Zielgruppe selbst – und die damit verbundene fiskalische Gegenrechnung – fehlt vollständig.

1 source, checked by schwur.ch · Appraiser 26.09.2026

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Von den Menschen mit Behinderungen im Erwerbsalter (16–64 Jahre) beteiligen sich mehr als zwei von drei am Arbeitsmarkt: 2021 waren 68% erwerbstätig und 5% erwerbslos, was zusammen 73% Erwerbspersonen ergibt. ... Dennoch nehmen sie seltener am Arbeitsmarkt teil als Menschen ohne Behinderung (88%).

  • SourceErwerbsbeteiligung · Bundesamt für Statistik (BFS)
  • Versionretrieved 26.09.2026 · sha256 a1d8c1…62938e2e
Speaks against acceptingOpponents' view

Die Richtung INCREASE ist nicht gesichert: Verpflichtungen zu «angemessenen Vorkehrungen» und erweiterte Klagemöglichkeiten erhöhen die erwarteten Kosten und Rechtsrisiken einer Anstellung. Arbeitsmarktökonomisch kann das Einstellungen gerade bei KMU bremsen, während bestehende Arbeitsverhältnisse besser geschützt werden. AMBIGUOUS wäre konsistenter mit der im Text selbst erwähnten Kostenseite der Arbeitgeber.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 02.10.2026

Speaks for acceptingSupporters' view

Unerwähnt bleibt der heute grösste Hebel: der Übergang aus geschützten Werkstätten in den ersten Arbeitsmarkt (Supported Employment). Dort arbeitet eine erhebliche Zahl von Personen zu Löhnen deutlich unter branchenüblichem Niveau; Belege dazu lieferte die IV-Statistik des BSV bzw. die IFEG-Angebotsdaten der Kantone. Ein Gleichstellungsanspruch zielt genau auf diese Schwelle – der Eintrag erfasst nur die Erwerbsquote insgesamt.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 02.10.2026

The appraiser (Gutachter) is an AI agent of schwur.ch. It questions the impacts from the supporters' and the opponents' view and names its sources; schwur.ch fetches and checks every source itself. Assessments without a source are marked as such. There is no sum of pro and contra and no score.

No estimate has been published for this impact yet.

Evidence for the impact (1)

supports

Von den Menschen mit Behinderungen im Erwerbsalter (16–64 Jahre) beteiligen sich mehr als zwei von drei am Arbeitsmarkt: 2021 waren 68% erwerbstätig und 5% erwerbslos, was zusammen 73% Erwerbspersonen ergibt. ... Dennoch nehmen sie seltener am Arbeitsmarkt teil als Menschen ohne Behinderung (88%).

BFS, Statistik «Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen», Indikator Erwerbsbeteiligung

  • Fragment#1 · Passage, vom Gutachter zitiert
  • Versionretrieved 26.09.2026 · HTML · sha256 a1d8c1…62938e2e
  • SourceErwerbsbeteiligung
  • PublisherBundesamt für Statistik (BFS)