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Amendment to the War Material Act / Impacts / Non-re-export declaration only when needed, in principle none for supplied components

Re-export of war material

Non-re-export declaration only when needed, in principle none for supplied components

directqualitative only↓ fallsreversibleState end recipients abroad; suppliers in international value chains

According to the Federal Council's dispatch on the Neutrality Initiative, state buyers of Swiss war material currently have to sign a non-re-export declaration and may only pass the material on with Switzerland's consent. Such requests are assessed according to the criteria for direct exports; the Federal Council repeatedly rejected requests to pass material on to Ukraine. Under the amendment, the Federal Council may require the declaration if foreign, neutrality or security policy reasons so require; for individual parts and assemblies supplied into an international value chain, it is in principle waived. According to the dispatch, the Federal Council already in principle authorises such supplies to partner states as long as their share of the end product is below 50 per cent. The amendment to Article 18 was inserted by Parliament; the dispatch on the WMA does not deal with it. The sources used here do not say whether requests such as those relating to Ukraine would then be assessed differently.

Machine translation · German original

Laut der Botschaft des Bundesrates zur Neutralitätsinitiative müssen staatliche Abnehmer von Schweizer Kriegsmaterial heute eine Nichtwiederausfuhr-Erklärung unterzeichnen und dürfen das Material nur mit Zustimmung der Schweiz weitergeben. Solche Gesuche werden nach den Kriterien für direkte Ausfuhren beurteilt; Gesuche um Weitergabe an die Ukraine lehnte der Bundesrat wiederholt ab. Neu kann der Bundesrat die Erklärung verlangen, wenn aussen-, neutralitäts- oder sicherheitspolitische Gründe es erfordern; bei Einzelteilen und Baugruppen, die in eine internationale Wertschöpfungskette geliefert werden, wird grundsätzlich darauf verzichtet. Solche Zulieferungen an Partnerstaaten bewilligt der Bundesrat laut Botschaft schon heute grundsätzlich, solange ihr Anteil am Endprodukt unter 50 Prozent liegt. Die Änderung von Artikel 18 hat das Parlament eingefügt; die Botschaft zum KMG behandelt sie nicht. Ob Gesuche wie jene zur Ukraine danach anders beurteilt würden, sagen die hier verwendeten Quellen nicht.

This impact is described only qualitatively. What it is based on is shown on the right.

Evidence for the impact (6)

context

Gemäss dieser Praxis des Bundesrates werden solche Kriegsmaterial-Zulieferungen für Partnerstaaten grundsätzlich bewilligt, solange ihr Anteil am Herstellungswert des Endprodukts weniger als 50 Prozent beträgt.

context

Der Bundesrat lehnte solche Gesuche mit der Begründung wiederholt ab, die Zustimmung von Schweizer Behörden zur Weitergabe von Schweizer Kriegsmaterial durch Drittstaaten an die Ukraine würde gegen das Kriegsmaterialgesetz und die neutralitätsrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz verstossen, da eine Kriegspartei begünstigt würde.

context

In der Praxis wenden die Bewilligungsbehörden jedoch die gleichen Kriterien wie für die direkte Ausfuhr von Kriegsmaterial an. Diese Kriterien sind in den Artikeln 22 und 22a KMG festgelegt. Diese Bestimmungen verbieten insbesondere den Export (und damit auch die Weitergabe) von Kriegsmaterial an Länder, die in einen internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt sind.

context

Nach Artikel 18 Absatz 1 KMG müssen staatliche Abnehmer von Schweizer Kriegsmaterial eine sogenannte Nichtwiederausfuhr-Erklärung unterzeichnen, in der sie sich dazu verpflichten, das Material nicht ohne Zustimmung der Schweizer Bewilligungsbehörde wieder auszuführen.