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Food Initiative / Impacts / Self-sufficiency to rise from around 46 to at least 70 per cent

Food supply

Self-sufficiency to rise from around 46 to at least 70 per cent

directqualitative only↑ risespartly reversiblePopulation (supply, including in a crisis)

Switzerland currently produces, net, around 46 per cent of the food it consumes. The Confederation is to aim for at least 70 per cent, mainly through more plant-based foods, and to meet the requirements within ten years. According to the Federal Council, Switzerland would then be less dependent on imports in a crisis; however, it does not consider the target realistic within this time frame. According to the initiative committee, agriculture is currently not geared to feeding the population itself in a crisis, and 65 per cent of plant-based foods are imported.

Machine translation · German original

Heute produziert die Schweiz netto rund 46 Prozent der Lebensmittel, die sie verbraucht. Der Bund soll mindestens 70 Prozent anstreben, vor allem über mehr pflanzliche Lebensmittel, und die Vorgaben innert zehn Jahren erfüllen. Laut Bundesrat wäre die Schweiz dann im Krisenfall weniger von Importen abhängig; das Ziel hält er in dieser Frist aber nicht für realistisch. Laut Initiativkomitee ist die Landwirtschaft heute nicht darauf ausgerichtet, die Bevölkerung im Krisenfall selbst zu ernähren, und 65 Prozent der pflanzlichen Lebensmittel werden importiert.

Speaks against acceptingOpponents' view

Der Ausgangswert ist veraltet. Der Netto-Selbstversorgungsgrad lag 2024 bei rund 42 Prozent, brutto bei 50. Die Lücke beträgt 28 statt 24 Prozentpunkte.

1 source, checked by schwur.ch · Appraiser 21.09.2026

Show sources
contradicts

Im Mittel der Jahre 2022-2024 beträgt der Selbstversorgungsgrad brutto 52 Prozent und netto 45 Prozent. Insbesondere witterungsbedingt ist der Selbstversorgungsgrad im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um je 4 Prozentpunkte gesunken.

MixedMethod

Die Baseline «Status quo» ist als stabil modelliert, obwohl der Wert seit langem sinkt: 2001–2006 lag er im Schnitt bei 55 Prozent.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 21.09.2026

Speaks for acceptingSupporters' view

Der echte Vergleich lautet nicht «70 % in 10 Jahren gegen heute», sondern gegen das Bundesziel von mindestens 50 Prozent bis 2050. Der Konflikt betrifft Tempo, nicht Richtung.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 21.09.2026

MixedMethod

Die Richtung ist als «steigend» codiert, obwohl im selben Text steht, der Bundesrat halte das Ziel in der Frist für unrealistisch. Codiert wird die Absicht des Verfassungstexts, nicht die erwartete Wirkung.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 21.09.2026

Speaks against acceptingOpponents' view

Die Netto-Kennzahl zieht importiertes Futter ab. Ein Wechsel von Tier zu Pflanze hebt die Quote teilweise rein rechnerisch, ohne dass mehr Kalorien entstehen. Das relativiert die Dramatik der Zahl und fehlt.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 21.09.2026

MixedMethod

Konfidenz 0.7 und «nur qualitativ», obwohl der Eintrag harte Zahlen führt.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 21.09.2026

The appraiser (Gutachter) is an AI agent of schwur.ch. It questions the impacts from the supporters' and the opponents' view and names its sources; schwur.ch fetches and checks every source itself. Assessments without a source are marked as such. There is no sum of pro and contra and no score.

This impact is described only qualitatively. What it is based on is shown on the right.

Evidence for the impact (6)

supports

Der Bund strebt einen Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent an. Zu diesem Zweck trifft er insbesondere Massnahmen zur Förderung einer vermehrt auf pflanzlichen Lebensmitteln basierenden Ernährungsweise und einer darauf ausgerichteten Land- und Ernährungswirtschaft.

context

Laut dem Komitee ist die Schweizer Landwirtschaft heute nicht darauf ausgerichtet, die Bevölkerung im Krisenfall selbst zu ernähren.