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Parliament / Business / 26.3293

26.3293MotionWBFsettled

Zielvereinbarungen für mehr Wertschöpfung und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft

submitted on 19.03.2026 in the Frühjahrssession 2026First chamber: National CouncilErledigt (24.09.2026)

WirtschaftLandwirtschaft

The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.

  1. 19.06.2026CommitteeBekämpft. Diskussion verschoben
  2. 24.09.2026CommitteeZurückgezogen

Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen der Agrarpolitik 2030+ rechtliche Grundlagen für Zielvereinbarungen mit der Privatwirtschaft insbesondere auch mit dem Detailhandel, zu schaffen.

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Mit der Motion 22.4251 hat das Parlament den Bundesrat ausdrücklich verpflichtet, das eigenverantwortliche Engagement der Branche stärker einzubeziehen. Diese Vorgabe ist zentral, denn die jüngsten Entwicklungen im Detailhandel zeigen, dass wirtschaftlicher Druck dazu führen kann, Nachhaltigkeitsziele zugunsten kurzfristiger Preisvorteile abzuschwächen. Wenn einzelne Händler zunehmend auf weniger umwelt- und tierfreundlich produzierte Produkte setzen, entsteht ein direkter Nachteil für die Landwirtschaft, die in nachhaltige Produktionsmethoden investiert.

Dabei ist unbestritten: Eine produktive und ökologisch verantwortungsvolle Landwirtschaft kann nur bestehen, wenn ihre wichtigsten Marktpartner – insbesondere der Detailhandel – verlässlich handeln. Ohne planbare Absatzkanäle und faire Entschädigung verliert die Landwirtschaft die Grundlage, um langfristig nachhaltig zu produzieren und gleichzeitig ihre gesellschaftlichen Aufgaben wahrzunehmen.

Vornehmlich der Detailhandel trägt eine Schlüsselfunktion zwischen Landwirtschaft, Verarbeitung und Konsumentinnen und Konsumenten. Werden verbindliche Ziele definiert, die zentrale Nachhaltigkeitsaspekte aus dem Zukunftsbild abdecken und für alle Händler gelten, entsteht ein fairer und stabiler Rahmen. Dies verhindert, dass einzelne Akteure zulasten der Nachhaltigkeit abweichen, stärkt die wirtschaftliche Planbarkeit für die Landwirtschaft und gewährleistet gegenüber den Konsumierenden, dass die festgelegten Standards nicht unterlaufen werden.

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Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.

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Annahme

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Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 24.09.2026. Raw data

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