Parliament / Business / 26.7609
Ist die vom Bundesrat erstellte Kostenabschätzung für PFAS-Sanierungen angesichts der steigenden Anzahl Sanierungsfälle realistisch?
submitted on 10.06.2026 in the Sommersession 2026First chamber: National CouncilErledigt (15.06.2026)
Through the chambers
The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.
- 15.06.2026National CouncilSchriftliche Beantwortung der Frage
Submitted text
Auf meine Ip. 25.4285 meinte der Bundesrat, die Kostenschätzung von 26 Milliarden CHF für PFAS-Sanierungen, in 20 Jahren, decke sich in etwa mit seiner eigenen Prognose. - Weiss der Bund, wie hoch die Kosten der bisherigen PFAS-Sanierungsfälle sind? Falls ja, wie hoch sind sie? Falls nein, bis wann verschafft er sich einen Überblick? - Angesichts der zunehmenden PFAS-Sanierungsfälle, die in Kantonen und Gemeinden bekannt werden, ist seine Prognose noch realistisch oder muss sie korrigiert werden?
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The Federal Council's opinion
Im Bereich des Altlastenrechts gibt es zwei Sanierungen, die auf eine Belastung durch PFAS zurückzuführen sind: das Lonza-Areal im Kanton Wallis mit Kosten von rund 25 Millionen Franken und der Neubaustandort des Regionalgefängnisses in Altstätten im Kanton St. Gallen mit 17 Millionen Franken. Im Rahmen von Bauvorhaben muss zudem vermehrt PFAS-belastetes Aushubmaterial entsorgt werden.
Die Kantone sind aktuell daran, die PFAS-belasteten Standorte zu eruieren. Anschliessend wird es darum gehen, diese Standorte zu untersuchen und zu entscheiden, welche saniert werden müssen. Die Kosten der Sanierungen hängen massgebend davon ab, welche Sanierungsverfahren sich etablieren und wie sich der Entsorgungsmarkt entwickelt. Erst wenn ein genaueres Bild der sanierungsbedürftigen Standorte und der möglichen Sanierungsvarianten vorliegt, wird eine präzisere Prognose möglich sein.
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Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 18.09.2026. Raw data
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