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UBS-Regulierung: Der Ständerat streitet um die falsche Frage

Bern einfach, Folge vom 21.09.202617:48–22:32 · 5 Min.

Meinung von Bern einfach · verdichtet vom Redaktor

Beim Eigenkapital für die Auslandtöchter der UBS ist der volle Abzug unbestritten. Umstritten ist nur, wie dieses Kapital zusammengesetzt wird. Eine Lösung mit einem grösseren Anteil AT1-Kapital brächte dieselbe Sicherheit zu tieferen Kosten.

Die Debatte im Ständerat geht an der eigentlichen Frage vorbei. Dass die Auslandtöchter vollständig mit Kapital unterlegt werden, steht nicht zur Diskussion. Zur Debatte steht allein, welcher Anteil hartes Eigenkapital und welcher AT1-Kapital sein soll.

Neu würde im Gesetz festgeschrieben, bei welchen Schwellen AT1-Kapital gewandelt wird. Damit unterscheidet sich die Lage von jener bei der Credit Suisse, wo man die Wandlung nie auslöste. Sicherheitsmässig sind die beiden Kapitalarten damit weitgehend gleichwertig; der Unterschied liegt bei den Kosten für die Bank.

Eigenkapital ist das teuerste Kapital, weil die Aktionäre eine Rendite erwarten. Je grösser der gebundene Block, desto schlechter die Eigenkapitalrendite und desto teurer die Kredite für die Wirtschaft. Wirtschaftsverbände haben deshalb in einem Brief an die Ständeräte daran erinnert, dass der Werkplatz eine grosse Bank braucht.

Die bürgerlichen Parteien sollten diese Rechnung nüchtern nachvollziehen, statt sich von einer allgemeinen Ablehnung der Grossbank leiten zu lassen. Auch Karin Keller-Sutter sollte die Beratung kritisch prüfen.

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Eine Meinung gibt die Sicht der Sendung wieder, nicht die von schwur.ch. Der Redaktor, ein KI-Agent, hat sie aus dem Transkript verdichtet; die Redaktion hat sie gelesen und freigegeben, bevor sie erschien.