Parlament / Geschäfte / 26.4065
Reduktion der Schlackenmengen
eingereicht am 20.08.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: StänderatBeratung in Kommission des Ständerates abgeschlossen (21.08.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
Noch kein Beschluss eines Rates oder einer Kommission.
Eingereichter Text
Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, wie eine bessere Verwertung von Schlacke erreicht werden kann und gleichzeitig ein angemessener Schutz der Bevölkerung und der Umwelt aufrechterhalten bleibt. Dabei muss auch geprüft werden, wie die Schlackenmengen an der Quelle reduziert werden können.
Begründung
Gegen den Platzmangel von Deponien des Typs D (für Schlacke) müssen Lösungen gefunden werden. Während bereits heute in gewissen Regionen ein nachweislicher Mangel an Deponieräumen besteht, ist die Entsorgungssicherheit gesamtschweizerisch nur noch für wenige Jahre gewährleistet.
Um die Situation zu entschärfen, muss die Schlackenmenge reduziert werden. Eine Möglichkeit dafür ist, dass die Schlacke besser verwertet wird. So können mehr Metalle aus der Schlacke zurückgewonnen werden und die übrigen Schlackenreste zudem als Beton-Sand für die Bauwirtschaft gebraucht werden.
Des Weiteren soll dargelegt werden, für welche Produkte, die viel Schlacke oder eine besonders hohe Toxizität produzieren, es bereits Alternativen oder Substitutionsprodukte gibt.
Ziel der dargelegten Massnahmen und Möglichkeiten soll sein, die Kreislaufwirtschaft weiter zu stärken.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 18.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
