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26.4360InterpellationUVEKoffen

Innovation und Weiterbildung im Energieversorgungs- und Stromnetz-Bereich

eingereicht am 30.09.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: NationalratEingereicht (30.09.2026)

BildungWissenschaft und ForschungEnergie

Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.

Noch kein Beschluss eines Rates oder einer Kommission.

Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten: 1. Wie stellt der Bund sicher, dass in den Verfahren und Projekten der Versorgung mit elektrischer Energie sowie Energiespeicherung und des Stromnetzes eine maximale Innovationskraft und der aktuellste technische Kenntnisstand einfliessen?

2. Finden bezüglich der Fachkompetenzen der involvierten Fachpersonen und Projekt-Entscheidungsträger regelmässige Re-Evaluationen durch unabhängige wissenschaftlich anerkannte Institutionen (z.B. durch die eidg. technischen Hochschulen oder Fachhochschulen) statt?

3. Wäre die Einführung von Weiterbildungs-Verpflichtungen für involvierte Fachpersonen und Entscheidungsträger, z.B. mittels Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen an den eidg. technischen Hochschulen oder Fachhochschulen zur Förderung des Kenntnisstandes sowie der innovativen Ansätze aus Sicht des Bundesrates ein denkbarer Ansatz?

4. Welche Massnahmen wären aus Sicht des Bundesrates sinnvoll, um aussichtsreiche innovative Technologien auch im Rahmen von Projekt-Ausschreibungen und Submissionen zu fördern?

Infrastrukturprojekte im Bereich der Versorgung mit elektrischer Energie sowie der Energieverteilung im Stromnetz sind kostenintensiv und letztlich durch die Bevölkerung zu bezahlen. Solche Infrastrukturprojekte haben verschiedenste und bei zunehmend verdichteter Infrastruktur auch immer schwierigere Anforderungen zu erfüllen und werden für eine sehr lange Lebensdauer von teils mehreren Jahrzehnten geplant. Dieser Umstand erzwingt einen maximalen Kenntnisstand über die aktuellsten technischen Optionen und aussichtsreichen Innovationen, damit keine Optimierungs-Chancen im Rahmen von Planung und Realisierung solcher Projekte verpasst werden. Ein rascher Transfer von innovativem technischem Know-How in die entsprechende Gruppe von Fachpersonen hilft positive und aussichtsreiche Entwicklungen zu beschleunigen. Die Sicherstellung eines solchen Wissens-Transfers durch unabhängige Kenntnisträger, wie dies die Hochschulen sind, in Form von Weiterbildungsverpflichtungen für in Planung oder Realisierung solcher Projekte involvierte Fachpersonen erscheint analog zur entsprechenden gesetzlichen Weiterbildungsverpflichtung bei Medizinern als sinnvoll.

Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 21.10.2026. Rohdaten

Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.