Parlament / Geschäfte / 26.7096
Iranische Propaganda in der Schweiz?
eingereicht am 04.03.2026 in der Frühjahrssession 2026Erstrat: NationalratErledigt (09.03.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 09.03.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage
Eingereichter Text
Das Thema Iran ist hochaktuell. Gemäss NZZ am Sonntag betreibt Iran in Schlieren eine eigene Moschee, geleitet von einem islamistischen Fanatiker. 1. Warum wird dieser verlängerte Arm des Regimes von Teheran auf neutralem Schweizer Boden geduldet und damit die Verbreitung der menschenverachtenden und mittelalterlichen islamistischen Ideologie? 2. Was unternimmt der Bundesrat und NDB gegen die Spionagetätigkeit der iranischen Botschaft in Bern, gerade auch unter den veränderten geopolitischen Umständen?
Stellungnahme des Bundesrates
1. Religionsgemeinschaften unterliegen in der Schweiz lediglich dann einer nachrichtendienstlichen Informationsbeschaffung und Bearbeitung, wenn konkrete Anhaltspunkte auf die Vorbereitung oder Durchführung von terroristischen, verbotenen nachrichtendienstlichen oder gewalttätig-extremistischen Tätigkeiten vorliegen.
2. Die Spionageabwehr gehört zu den gesetzlichen Kernaufgaben des Nachrichtendienstes des Bundes. Er informiert die sicherheitspolitische Führung und die Geschäftsprüfungsdelegation regelmässig über die Spionagetätigkeiten fremder Mächte in der Schweiz.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 18.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
