Parlament / Geschäfte / 26.7719
Erfolgt die notwendige Priorisierung der Naturverjüngung nach dem Hitzesommer?
eingereicht am 16.09.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: NationalratErledigt (21.09.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 21.09.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage
Eingereichter Text
• Was gedenkt der Bundesrat zu unternehmen, um die dringend notwendige Verbesserung der wildtierbedingten mangelhaften natürlichen Waldverjüngung nach dem Hitzesommer 2026 schwerpunktmässig herbeizuführen?
• Wann ist der Postulatsbericht (23.3129) zu erwarten?
• Erfolgt eine Anpassung der Ziele und prioritären Massnahmen der IWHS 2050, um den Druck auf ein gelingendes Wildtiermanagement der Kantone zu erhöhen?
Stellungnahme des Bundesrates
Der Bund unterstützt im Rahmen der Programmvereinbarung Wald die Kantone bei der Verjüngung sowie der Jungwald- und Schutzwaldpflege. Ziel ist es, die Waldfunktionen auch unter sich ändernden Klimabedingungen sicherzustellen. Gemäss geltendem Recht liegt der Vollzug im Bereich Wald und Wild bei den Kantonen. Der Bund begleitet die Arbeiten der Kantone nach Bedarf und nimmt seine Aufgabe der Oberaufsicht wahr.
Das Bundesamt für Umwelt hat den Bericht zum Postulat 23.3129 Reichmuth «Zukunftsfähige Wälder sind nur mit gesetzeskonformem Wildverbiss möglich» im Austausch mit den Kantonen erarbeitet. Der Bericht soll dem Bundesrat in der ersten Jahreshälfte 2027 vorgelegt werden.
Die Integrale Wald- und Holzstrategie (IWHS) 2050 enthält bereits ein Ziel und eine Massnahme zur Sicherstellung der zukunftsfähigen Waldverjüngung. Eine Anpassung der IWHS 2050 ist somit aus Sicht des Bundesrates zum aktuellen Zeitpunkt nicht angezeigt.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 22.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
