Parlament / Geschäfte / 26.7730
Art. 37a EpG – Comirnaty: Mögliches Prionenrisiko durch modifizierte mRNA
eingereicht am 16.09.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: NationalratErledigt (21.09.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 21.09.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage
Eingereichter Text
Comirnaty enthält eine modifizierte und codonoptimierte mRNA (modRNA), damit der Körper besonders viel Spike-Protein herstellt. Wurde vor der Zulassung untersucht, ob diese Veränderungen auch zur Bildung unerwünschter Eiweisse oder zu Fehlfaltungen führen und dadurch die tödliche Creutzfeldt-Jakob-Krankheit begünstigen könnten? Kann der Bundesrat aufgrund konkreter Untersuchungen ausschliessen, dass dadurch eine solche Erkrankung ausgelöst wird?
Stellungnahme des Bundesrates
Aufgrund der Daten aus klinischen Studien und der Sicherheitsüberwachung nach der Zulassung gibt es keine Hinweise darauf, dass eine Impfung mit Comirnaty mit der Entwicklung einer Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung zusammenhängt.
Die mRNA von Comirnaty wurde vor der Zulassung umfassend untersucht. Bei der Codon-Optimierung wird die mRNA so angepasst, dass der Körper das vorgesehene Spike-Protein effizienter herstellen kann. Dabei wird nicht verändert, welches Protein hergestellt werden soll.
Aus den Untersuchungen vor der Zulassung und den inzwischen umfangreichen Sicherheitsdaten ergeben sich keine Hinweise darauf, dass Comirnaty das Risiko für eine Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung erhöht.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 22.09.2026. Rohdaten
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