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26.7757Fragestunde. FrageUVEKerledigt

Konsolidierte Messdaten zur Hitzebelastung

eingereicht am 16.09.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: NationalratErledigt (21.09.2026)

Umwelt

Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.

  1. 21.09.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage

- Verfügt die Schweiz über schweizweit konsolidierte Datengrundlage zur Hitzebelastung in Städten?

- Wie will der Bundesrat sicherstellen, dass schweizweit konsolidierte Messdaten systematisch und in Zusammenarbeit mit Kantonen und Gemeinden erhoben, nach einheitlichen Standards aufbereitet und für die klimaangepasste Verkehrs-, Raum- und Stadt- und Siedlungsplanung schweizweit verfügbar gemacht werden?

MeteoSchweiz verfügt über verschiedene Datengrundlagen, die zur Erfassung von Hitzebelastung beitragen. Dazu gehören u.a. Stations-, Satelliten- oder Modelldaten. Diese Datenquellen sind primär auf grossräumige Anwendungen ausgerichtet und nicht spezifisch für die kleinräumige, städtische Hitzebelastung konzipiert. Insbesondere fehlt eine einheitliche schweizweite Grundlage in Form nationaler Hitzekarten, die urbane Wärmeinseleffekte abbilden.

Der Bundesrat hat am 26. August 2026 eine Aussprache zur aktuellen Hitze und Trockenheit geführt. Dabei hat er unter anderem das EDI beauftragt zu prüfen, wie landesweit einheitliche Hitzekarten umgesetzt werden können und welche zusätzlichen Grundlagen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung nötig sind. Im Herbst 2026 wird der Bundesrat eine Gesamtschau vornehmen und über weitere Massnahmen entscheiden.

Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 22.09.2026. Rohdaten

Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.