Parlament / Geschäfte / 26.7797
Wirkung von Covid-19 modRNA in menschlichen Organen
eingereicht am 16.09.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: NationalratErledigt (21.09.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 21.09.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage
Eingereichter Text
Auf die Fragen 26.7489 / 26.7206 antwortete das BAG, dass die Partikel, welche die mRNA transportieren, grösstenteils an der Einstichstelle und in lokalen Lymphknoten verbleiben, wo sie von dendritischen Zellen aufgenommen würden. 1. Was passiert, wenn die Partikel nicht an der Einstichstelle und in den lokalen Lymphknoten verbleiben? 2. Was für eine Wirkung entfaltet die Substanz in den menschlichen Organen? 3. Gibt es hierzu Berichte?
Stellungnahme des Bundesrates
Die verfügbaren nicht-klinischen Untersuchungen zeigen, dass der grösste Teil der in Lipidnanopartikeln verpackten mRNA an der Einstichstelle und in den zugehörigen Lymphknoten verbleibt. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA weisst in ihren publizierten Informationen darauf hin, dass kleine Mengen auch andere Gewebe erreichen können. In Tierversuchen wurden solche Mengen unter anderem in Leber und Milz sowie in weiteren Organen nachgewiesen. Die mRNA wird anschliessend durch körpereigene Prozesse abgebaut.
Nach heutigem Kenntnisstand haben die verfügbaren Sicherheitsdaten keine spezifischen Sicherheitsprobleme gezeigt, die auf die Verteilung der mRNA-Impfstoffe im Körper zurückzuführen wären.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 22.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
