Der Abfluss aus dem Zürichsee bleibt vorerst bei 20 Kubikmetern pro Sekunde. Darauf haben sich der Kanton Zürich, die weiteren beteiligten Kantone und das Bundesamt für Umwelt BAFU nach einer erneuten Lagebeurteilung verständigt. Für die bevorstehende Laichzeit der Forellen wäre mehr Wasser in der Limmat zwar besser. Eine Erhöhung des Abflusses muss jedoch über längere Zeit aufrechterhalten werden können. Deshalb soll der Abfluss erst erhöht werden, wenn sich der Wasserstand des Zürichsees ausreichend erholt hat.
Cristina Probst Lopez wird neue Vizedirektorin und Leiterin des Direktionsbereichs Kreislaufwirtschaft und Immissionen im Bundesamt für Umwelt BAFU. Sie tritt ihr Amt am 1. Dezember 2026 an.
Die globale Verwaltungsstelle für Internetadressen ICANN wird am 7.Oktober 2026 die Liste der Bewerbungen für neue Domain-Endungen veröffentlichen. Mit ihrem Programm zur Schaffung neuer Endungen will die ICANN den Wettbewerb fördern und die Vielfalt im Domain-Namen-System stärken. Öffentlich-rechtliche Körperschaften, Unternehmen und andere Organisationen können prüfen, ob eine Bewerbung ihre Rechte oder Interessen verletzen könnte, etwa durch die unbefugte Nutzung einer Marke.
Der Kanton Zürich reduziert im Einvernehmen mit den Kantonen Aargau, Schwyz und St. Gallen sowie dem Bundesamt für Umwelt BAFU den Abfluss aus dem Zürichsee von 30 auf 20 Kubikmeter pro Sekunde. Damit sollen das weitere Absinken des Seepegels gebremst und weitere Einschränkungen für die Schifffahrt, die Zürichsee-Fähre und die Seerettung begrenzt werden. Gleichzeitig fliesst dadurch noch weniger Wasser in die Limmat, was sich auf das Ökosystem und die Wasserkraftproduktion auswirkt. Die Massnahme wird ab 1. Oktober 2026 umgesetzt und bis Ende Oktober befristet.
Der Flugbetrieb in Kägiswil wird vorerst bis zum 20. November 2026 unterbrochen. Die Bundesstellen haben der Flugplatzgenossenschaft Obwalden (FGOW), die den Flugplatz bis Ende September nutzt, in Aussicht gestellt, über einen zeitlich begrenzten Weiterbetrieb zu verhandeln.
Ende letzten Jahres konnten Menschen mit Beeinträchtigungen in der Schweiz 1168 von total 1800 Bahnhöfen und Bahnhaltestellen selbständig nutzen. Insgesamt profitieren 83 Prozent aller Reisenden von behindertengerechten Umbauten. Das geht aus dem neuen Standbericht des Bundesamts für Verkehr (BAV) hervor. Erstmals im Bericht dokumentiert ist der aktuelle Umsetzungsstand bei den 25'000 Bushaltestellen, für welche die Kantone, Städte und Gemeinden verantwortlich sind: Reisende mit eingeschränkter Mobilität können rund die Hälfte dieser Haltestellen nutzen. Für die übrigen Haltepunkte stellen die Transportunternehmen in der Regel Shuttle-Dienste zur Verfügung.
Bundesrat Albert Rösti hat am 14. und 15. September 2026 die Schweiz an der 70. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) in Wien vertreten. Er gab das Nationalstatement der Schweiz ab, eröffnete den Schweizer Ausstellungsstand und führte drei bilaterale Gespräche.
Das Bundesamt für Energie (BFE) hat Deutschland und Österreich die Berichte über grenzüberschreitende Umweltauswirkungen zum geplanten geologischen Tiefenlager in Nördlich Lägern und zur geplanten Brennelementverpackungsanlage in Würenlingen übermittelt. Die Berichte sind Teil der Rahmenbewilligungsverfahren und dienen der Beteiligung der betroffenen Nachbarstaaten.
Der Bund, die Kantone Jura und Neuenburg, Naturschutzorganisationen und der Regionale Naturpark Doubs setzen seit 2016 am Doubs Massnahmen um, damit sich sein ökologischer Zustand verbessert. Insbesondere die Anpassungen im Zusammenhang mit der Wasserkraftnutzung und die Revitalisierung von Nebenflüssen zeigen positive Auswirkungen.
Am 14. und 15. September 2026 nimmt Bundesrat Albert Rösti in Wien an der 70. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) teil, die bis zum 18. September dauert. Als Vorsteher des UVEK und Energieminister vertritt er die Schweiz auf höchster Ebene.
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat am 14. September 2026 die Vernehmlassung zu Teilrevisionen von verschiedenen Verordnungen im Energiebereich eröffnet. Es geht dabei unter anderem um EU-Vorgaben zur Energie- und Ressourceneffizienz von elektrischen Geräten und um Bestimmungen zur gleitenden Marktprämie für Wasserkraftanlagen. Die Vernehmlassung endet am 18. Dezember 2026. Die Änderungen sollen am 1. Juli 2027 in Kraft treten.
Vom 14. bis 18. September 2026 findet in Wien die 70. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) statt. Die Bedeutung der Kernenergie für eine sichere Energieversorgung nimmt international zu. Die aktuellen geopolitischen Herausforderungen unterstreichen die Bedeutung der Konferenz. Bundesrat Albert Rösti, Vorsteher des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), wird die Schweiz persönlich vertreten.