Am 6. November 2026 trifft Bundesrat Albert Rösti in Berlin den deutschen Bundesminister für Verkehr, Steffen Bilger, und den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags, Tarek Al-Wazir. Im Fokus der Gespräche steht die Zusammenarbeit im grenzüberschreitenden Bahnverkehr, sowohl beim Personen- als auch beim Güterverkehr.
Gemäss geltendem Energiegesetz können Betreiber und Eigentümer von Schweizer Grosswas-serkraftwerken eine Marktprämie für ihren produzierten Strom beantragen, den sie am Markt nachweislich unter den Gestehungskosten absetzen mussten. Die Marktprämien 2026 (für das Geschäftsjahr 2025) von total 21,4 Millionen Franken gehen an drei Empfänger. Damit werden die für die Marktprämie zur Verfügung stehenden Mittel (rund 100 Mio. Franken, siehe Kasten) in diesem Jahr nicht vollständig ausgeschöpft.
Das Globale Biodiversitätsrahmenwerk hat weltweit eine Vielzahl von Massnahmen zum Schutz der Artenvielfalt angestossen. Um die Ziele bis 2030 zu erreichen, darunter die Sicherung von weltweit mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen, braucht es jedoch weitere gemeinsame Anstrengungen. An der 17. Weltbiodiversitätskonferenz (CBD COP17) in Eriwan, die vom 19. bis am 31. Oktober 2026 dauerte, haben sich die Vertragsstaaten auf Massnahmen geeinigt, um die Umsetzung des Rahmenwerks voranzutreiben.
Der Abfluss aus dem Zürichsee bleibt vorerst bei 20 Kubikmetern pro Sekunde. Darauf haben sich der Kanton Zürich, die weiteren beteiligten Kantone und das Bundesamt für Umwelt BAFU nach einer erneuten Lagebeurteilung verständigt. Für die bevorstehende Laichzeit der Forellen wäre mehr Wasser in der Limmat zwar besser. Eine Erhöhung des Abflusses muss jedoch über längere Zeit aufrechterhalten werden können. Deshalb soll der Abfluss erst erhöht werden, wenn sich der Wasserstand des Zürichsees ausreichend erholt hat.
Cristina Probst Lopez wird neue Vizedirektorin und Leiterin des Direktionsbereichs Kreislaufwirtschaft und Immissionen im Bundesamt für Umwelt BAFU. Sie tritt ihr Amt am 1. Dezember 2026 an.
Die globale Verwaltungsstelle für Internetadressen ICANN wird am 7.Oktober 2026 die Liste der Bewerbungen für neue Domain-Endungen veröffentlichen. Mit ihrem Programm zur Schaffung neuer Endungen will die ICANN den Wettbewerb fördern und die Vielfalt im Domain-Namen-System stärken. Öffentlich-rechtliche Körperschaften, Unternehmen und andere Organisationen können prüfen, ob eine Bewerbung ihre Rechte oder Interessen verletzen könnte, etwa durch die unbefugte Nutzung einer Marke.
Der Kanton Zürich reduziert im Einvernehmen mit den Kantonen Aargau, Schwyz und St. Gallen sowie dem Bundesamt für Umwelt BAFU den Abfluss aus dem Zürichsee von 30 auf 20 Kubikmeter pro Sekunde. Damit sollen das weitere Absinken des Seepegels gebremst und weitere Einschränkungen für die Schifffahrt, die Zürichsee-Fähre und die Seerettung begrenzt werden. Gleichzeitig fliesst dadurch noch weniger Wasser in die Limmat, was sich auf das Ökosystem und die Wasserkraftproduktion auswirkt. Die Massnahme wird ab 1. Oktober 2026 umgesetzt und bis Ende Oktober befristet.
Der Flugbetrieb in Kägiswil wird vorerst bis zum 20. November 2026 unterbrochen. Die Bundesstellen haben der Flugplatzgenossenschaft Obwalden (FGOW), die den Flugplatz bis Ende September nutzt, in Aussicht gestellt, über einen zeitlich begrenzten Weiterbetrieb zu verhandeln.
Ende letzten Jahres konnten Menschen mit Beeinträchtigungen in der Schweiz 1168 von total 1800 Bahnhöfen und Bahnhaltestellen selbständig nutzen. Insgesamt profitieren 83 Prozent aller Reisenden von behindertengerechten Umbauten. Das geht aus dem neuen Standbericht des Bundesamts für Verkehr (BAV) hervor. Erstmals im Bericht dokumentiert ist der aktuelle Umsetzungsstand bei den 25'000 Bushaltestellen, für welche die Kantone, Städte und Gemeinden verantwortlich sind: Reisende mit eingeschränkter Mobilität können rund die Hälfte dieser Haltestellen nutzen. Für die übrigen Haltepunkte stellen die Transportunternehmen in der Regel Shuttle-Dienste zur Verfügung.
Bundesrat Albert Rösti hat am 14. und 15. September 2026 die Schweiz an der 70. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) in Wien vertreten. Er gab das Nationalstatement der Schweiz ab, eröffnete den Schweizer Ausstellungsstand und führte drei bilaterale Gespräche.
Das Bundesamt für Energie (BFE) hat Deutschland und Österreich die Berichte über grenzüberschreitende Umweltauswirkungen zum geplanten geologischen Tiefenlager in Nördlich Lägern und zur geplanten Brennelementverpackungsanlage in Würenlingen übermittelt. Die Berichte sind Teil der Rahmenbewilligungsverfahren und dienen der Beteiligung der betroffenen Nachbarstaaten.
Der Bund, die Kantone Jura und Neuenburg, Naturschutzorganisationen und der Regionale Naturpark Doubs setzen seit 2016 am Doubs Massnahmen um, damit sich sein ökologischer Zustand verbessert. Insbesondere die Anpassungen im Zusammenhang mit der Wasserkraftnutzung und die Revitalisierung von Nebenflüssen zeigen positive Auswirkungen.