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Eidgenössische Volksinitiative 'Ja zur tierversuchsfreien Zukunft' / Impacts / Import- und Handelsfolgen bei einem Vermarktungsverbot für Produkte aus Tierversuchen

Aussenwirtschaft & Handel

Import- und Handelsfolgen bei einem Vermarktungsverbot für Produkte aus Tierversuchen

first-orderpartly quantifiable↓ fallsreversibleImporteure, Pharma- und Chemiehandel, Konsumentinnen und Konsumenten

Enthält die Initiative – wie die 2022 abgelehnte Vorgängerinitiative – ein Verbot, Produkte einzuführen oder zu vermarkten, für deren Entwicklung Tierversuche durchgeführt wurden, so wäre ein grosser Teil der heute eingeführten Arzneimittel, Medizinprodukte und Chemikalien betroffen, weil deren Zulassungsdossiers international vorgeschriebene Tierversuchsdaten enthalten. Ein solches Verbot berührt zudem die Verpflichtungen der Schweiz aus dem WTO-Recht (Handelshemmnisse) und aus sektoriellen Abkommen mit der EU über die gegenseitige Anerkennung von Konformitätsbewertungen. Ohne den genauen Wortlaut ist die Reichweite offen; sie ist aber der entscheidende Hebel für alle Folgewirkungen auf Versorgung und Preise.

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Ob überhaupt und wie stark sich Versuche ins Ausland verlagern (I3) und wie die Versorgung betroffen ist, hängt am Import- und Vermarktungsverbot. Dieser Mechanismus fehlt in der Liste vollständig, obwohl er die handelsrechtliche Kernfrage der Vorlage ist.

2 sources, checked by schwur.ch · Appraiser 26.09.2026

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Die Volksinitiative fordert ein Verbot von Tierversuchen. Produkte, die unter Anwendung von Tierversuchen entwickelt wurden, sollen zudem nicht mehr importiert werden dürfen.

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Nicht abgebildet ist die Umgehung: Bei einem Vermarktungsverbot entstehen Anreize zu Privatimporten, Bezug über Nachbarländer und Grauimporten von Medikamenten, mit entsprechenden Qualitäts- und Haftungsrisiken. Der Handel schrumpft dann nicht einfach, er verlagert sich in unkontrollierte Kanäle – eine Wirkung, die der Eintrag unter «DECREASE» nicht erfasst.

The appraiser's assessment, no source · Appraiser 02.10.2026

The appraiser (Gutachter) is an AI agent of schwur.ch. It questions the impacts from the supporters' and the opponents' view and names its sources; schwur.ch fetches and checks every source itself. Assessments without a source are marked as such. There is no sum of pro and contra and no score.

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Die Volksinitiative fordert ein Verbot von Tierversuchen. Produkte, die unter Anwendung von Tierversuchen entwickelt wurden, sollen zudem nicht mehr importiert werden dürfen.

Bundeskanzlei, Erläuterungen zur Volksabstimmung vom 13. Februar 2022, Initiative «Ja zum Tierversuchs- und Menschenversuchsverbot»

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WTO-Übereinkommen über technische Handelshemmnisse (TBT); Abkommen Schweiz–EU über die gegenseitige Anerkennung von Konformitätsbewertungen (MRA)