Parliament / Business / 26.7056
Gendersprache bei PostFinance: Pflicht zur politischen Neutralität?
submitted on 04.03.2026 in the Frühjahrssession 2026First chamber: National CouncilErledigt (09.03.2026)
Through the chambers
The chambers' and committees' decisions, in the Parliamentary Services' words.
- 09.03.2026National CouncilSchriftliche Beantwortung der Frage
Submitted text
Aus der Bevölkerung wurde darauf hingewiesen, dass die PostFinance AG Formulare in Gendersprache verwendet, die von Kunden unterzeichnet werden müssen; andernfalls kann die Geschäftsbeziehung beendet werden. Da Gendersprache eine politische Haltung ausdrückt, wollen nicht alle Kunden solche Formulierungen unterschreiben. Die Begründung mit Gleichstellung wird von Kritikern als naiv bezeichnet. Ist der Bundesrat der Ansicht, dass sich ein bundesnahes Unternehmen politisch neutral verhalten sollte?
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The Federal Council's opinion
PostFinance hat nach eigenen Angaben im Jahr 2022 den Genderdoppelpunkt in Deutsch eingeführt und beabsichtigt damit, alle Personen anzusprechen. Entsprechend formulierte Standardformulare werden der Kundschaft von PostFinance im Rahmen der Geschäftsbeziehung zugestellt.
Der Bundesrat ist sich bewusst, dass sich nicht alle Menschen mit einer Bezeichnung identifizieren können, die einen Genderdoppelpunkt enthält. Er verweist darauf, dass der Genderdoppelpunkt in der Bundesverwaltung nicht verwendet wird.
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Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 18.09.2026. Raw data
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