Consiglio federale / Obiettivi del Consiglio federale / Obiettivo 14
Indirizzo politico 3 · La Svizzera garantisce la sicurezza, promuove la pace e agisce in modo coerente e affidabile a livello internazionale
Obiettivo 14: La Svizzera si adopera per rafforzare e centrare la cooperazione multilaterale; consolida il suo ruolo di Stato ospite
Misure del programma di legislatura
- Adozione del messaggio concernente la Strategia Multilateralismo e Stato ospite 2026–2029
- Adozione del messaggio concernente il sostegno ai tre Centri ginevrini 2028–2031
Previsto negli obiettivi 2027
Il rapporto di gestione 2027 uscirà nella primavera 2028.
14.1 Beteiligung an der Kapitalerhöhung der Interamerikanischen Investitionsgesellschaft IDB Invest
Der Bundesrat wird im zweiten Halbjahr 2027 die Botschaft zur Beteiligung an der Kapitalerhöhung der Interamerikanischen Investitionsgesellschaft IDB Invest verabschieden. Mit dem Beitrag fördert die Schweiz die Entwicklung des Privatsektors in Lateinamerika, fördert den Handel im Rahmen des Mercosur-Abkommens und erleichtert den Marktzugang für den Schweizer Privatsektor. Die Beteiligung steht im Einklang mit der Priorisierung der multilateralen Entwicklungsbanken. Die Interamerikanische Entwicklungsbank, zu der auch IDB Invest gehört, ist eine prioritäre multilaterale Organisation der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz.
14.2 Beitrag an das Flüchtlingshilfswerk der UNO (UNHCR) 2027–2028
Im Rahmen der Umsetzung der Strategie der internationalen Zusammenarbeit (IZA) 2025−2028 wird der Bundesrat im ersten Halbjahr 2027 den zweijährigen Beitrag an das Flüchtlingshilfswerk der UNO (UNHCR) 2027–2028 beschliessen. Es handelt sich um eine prioritäre Organisation der Schweizer IZA.
Previsto negli obiettivi 2026
Il rapporto di gestione 2026 uscirà nella primavera 2027.
14.1 Verpflichtungskredit zur Weiterführung der Unterstützung der drei Genfer Zentren 2028–2031
Der Bundesrat wird im zweiten Halbjahr 2026 die Botschaft zu einem Verpflichtungskredit zur Weiterführung der Unterstützung der drei Genfer Zentren 2028–2031 verabschieden. Die drei Genfer Zentren sind das Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik (Geneva Centre for Security Policy, GCSP), das Genfer internationale Zentrum für humanitäre Minenräumung (Geneva International Centre for Humanitarian Demining, GICHD) und das Genfer Zentrum für die Gouvernanz des Sicherheitssektors (Geneva Centre for Security Sector Governance, ehemals Geneva Centre for the Democratic Control of Armed Forces, DCAF). Die Zentren wurden auf Initiative des Bundes gegründet und sind ein Instrument der schweizerischen Aussen- und Sicherheitspolitik, insbesondere der internationalen Zusammenarbeit und Friedensförderung.
14.2 Kernbeitrag an die 17. Wiederauffüllung des Afrikanischen Entwicklungsfonds der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDF)
Der Bundesrat wird im ersten Halbjahr 2026 über den Beitrag der Schweiz an die 17 . Wiederauffüllung des Afrikanischen Entwicklungsfonds der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) beschliessen. Mit dem Beitrag setzt die Schweiz ihre Bemühungen für die Beseitigung der extremen Armut und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Länder auf dem afrikanischen Kontinent fort. Die AfDB ist eine prioritäre multilaterale Organisation der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz. Die Wiederauffüllung wird aus dem Verpflichtungskredit «Entwicklungszusammenarbeit» finanziert.
Previsto negli obiettivi 2025Rapporto 2025: in gran parte realizzato
14.1 Strategie Multilateralismus und Gaststaat 2026–2029
Der Bundesrat wird im ersten Halbjahr 2025 erstmals eine Strategie Multilateralismus und Gaststaat verabschieden. Die Strategie wird die Rückwirkungen der Machtverschiebungen und weltpolitischen Fragmentierung auf das multilaterale System analysieren und Prinzipien für einen wirksamen und fokussierten Multilateralismus definieren. Ebenso werden Ziele und Massnahmen zur Stärkung der Rolle der Schweiz als Gaststaat identifiziert. Es handelt sich um eine thematische Folgestrategie zur Aussenpolitischen Strategie 2024–2027 . Die Strategie wird durch eine Botschaft zur Stärkung der Rolle der Schweiz als Gaststaat ergänzt, die detaillierte Angaben zu den Instrumenten der Gaststaatpolitik und deren finanziellen Auswirkungen enthalten wird.
Rapporto di gestione
Der Bundesrat hat am 20. Juni 2025 269 Millionen Franken für das internationale Genf bewilligt, um die Rolle Genfs – und damit auch der Schweiz – als Zentrum des Multilateralismus zu stärken. Er hat ein dringliches Massnahmenpaket sowie eine neue Botschaft über die Schweiz als Gaststaat für die Periode 2026–2029 verabschiedet. Damit bekräftigt er die zentrale Rolle des internationalen Genfs in der Schweizer Aussenpolitik und dessen einzigartige Rolle in der globalen Gouvernanz. Die Massnahmen sind eine Reaktion auf die finanziellen Schwierigkeiten internationaler Organisationen und den zunehmenden Wettbewerb zwischen Staaten um deren Standort. Die Finalisierung der Strategie Multilateralismus und Gaststaat 2026–2029 wurde aufgrund der komplexen und fluiden Lage von der Gaststaatbotschaft entkoppelt und konnte nicht im Berichtsjahr verabschiedet werden.
14.2 Kapitalerhöhung der Weltbank
Der Bundesrat wird im ersten Halbjahr 2025 die Botschaft zur Kapitalerhöhung der Weltbank verabschieden. Aufgrund zusätzlicher Finanzierungsbedürfnisse im Zusammenhang mit globalen Krisen steht bei der Weltbank eine mögliche Kapitalerhöhung im Raum. Konkretisiert sich das Vorhaben, wird der Bundesrat eine Beteiligung der Schweiz an einer Kapitalerhöhung der Weltbank beantragen. Die Weltbank gehört zu den prioritären multilateralen Organisationen und internationalen Finanzinstitutionen der Schweiz.
Rapporto di gestione
Der Bundesrat konnte die Botschaft zur Kapitalerhöhung der Weltbank im Berichtsjahr nicht verabschieden, da eine solche in nächster Zeit aufgrund der kürzlich erfolgten Reformen zur besseren Verwendung des Eigenkapitals unwahrscheinlicher geworden ist.
14.3 Erhöhungen des Garantiekapitals der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) und des Kapitals der Interamerikanischen Investitionsgesellschaft (IDB Invest)
Der Bundesrat wird im ersten Halbjahr 2025 die Botschaft zur Erhöhung des Garantiekapitals der AfDB und der Kapitalerhöhung der IDB Invest verabschieden. Die Erhöhung des Garantiekapitals der AfDB ist notwendig, um das AAA-Kreditrating der Bank zu sichern. Die finanzielle Stabilität der AfDB liegt im Interesse der Schweiz. Das Garantiekapital wird als Eventualverbindlichkeit in der Bilanz des Bundes geführt. Eine zumindest teilweise Beteiligung an der Kapitalerhöhung von IDB Invest, dem «Privatsektor»-Arm der IDB-Gruppe, sichert den Einfluss der Schweiz in der IDB Invest und eröffnet politische und wirtschaftliche Möglichkeiten im Rahmen des Freihandelsabkommens mit dem Mercosur. Die AfDB und die IDB gehören zu den prioritären multilateralen Organisationen und internationalen Finanzinstitutionen der Schweiz.
Rapporto di gestione
Der Bundesrat hat am 30. April 2025 beschlossen, sich an der Erhöhung des Garantiekapitals der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) zu beteiligen und die entsprechende Botschaft zu verabschieden. Er beantragt dem Parlament einen Verpflichtungskredit von 1,56 Milliarden Franken. Mit dieser Beteiligung stärkt die Schweiz ihren Einfluss in der AfDB und unterstützt eine nachhaltige sowie inklusive wirtschaftliche Entwicklung in Afrika. Die Erhöhung des Garantiekapitals dient der Sicherung der Bonität der Bank und ermöglicht ihr, Mitglieder auch in Krisenzeiten zu unterstützen. Die Schweiz setzt damit ein Zeichen der Solidarität mit Afrika und unterstreicht die Bedeutung des Kontinents für ihre entwicklungspolitischen und aussenwirtschaftlichen Interessen. Die Kapitalerhöhung der Interamerikanischen Investitionsgesellschaft (IDB Invest) wurde nicht priorisiert und deshalb nicht im Berichtsjahr verabschiedet.
14.4 Kernbeitrag an die 21. Wiederauffüllung des Fonds der Internationalen Entwicklungsorganisation (IDA)
Der Bundesrat wird im ersten Halbjahr 2025 über den Beitrag der Schweiz zur 21. Wiederauffüllung des Fonds der Internationalen Entwicklungsorganisation (IDA) entscheiden. Die IDA ist der konzessionelle Arm der Weltbank für die ärmsten Länder. Der Fonds wird in regelmässigen Abständen von drei Jahren aufgefüllt. Die 21. Wiederauffüllung wird es ermöglichen, die ärmsten Länder weiterhin zu unterstützen und gleichzeitig globale Herausforderungen wie den Klimawandel und die Fragilität zu bekämpfen. Die Wiederauffüllung wird aus dem Rahmenkredit «Internationale Entwicklungszusammenarbeit» finanziert. Der Beitrag der Schweiz sichert ihren Einfluss in der IDA, die zu den vorrangigen internationalen Finanzinstitutionen gehört.
Rapporto di gestione
Der Bundesrat hat am 16. April 2025 die Beteiligung der Schweiz in der Höhe von 600 Millionen Franken an der 21. Wiederauffüllung der Internationalen Entwicklungsorganisation (IDA) der Weltbank beschlossen. Die Mittel werden in den 78 ärmsten Ländern zur Armutsbekämpfung und zur Bewältigung globaler Herausforderungen eingesetzt. Zudem unterstützt die Schweiz die Multilaterale Entschuldungsinitiative (MDRI) mit 32,1 Millionen Dollar zur Entlastung überschuldeter Entwicklungsländer. Damit fördert die Schweiz nachhaltiges Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen und adressiert Themen wie Klima, Geschlechtergleichstellung und Krisenprävention. Die Massnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025–2028.
14.5 Beitrag an das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP)
Der Bundesrat wird im zweiten Halbjahr 2025 über den Beitrag an das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) entscheiden. Mit diesem Beitrag beteiligt er sich an der Umsetzung des Strategieplans 2026–2029 von UNDP . UNDP ist eine führende Organisation der Vereinten Nationen und setzt sich für die Bekämpfung von Armut, Ungleichheit und Klimawandel ein. UNDP ist eine prioritäre multilaterale Organisation der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz.
Rapporto di gestione
Der Bundesrat hat am 9. April 2025 einen Beitrag von 31,8 Millionen Franken für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) für 2025 genehmigt. Damit bekräftigt er die Unterstützung der Schweiz für eine nachhaltige Entwicklung, die Armutsbekämpfung und den Multilateralismus. Das UNDP spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Der Entscheid über den Beitrag 2027–2028 wird 2026 getroffen.
14.6 Beitrag an das Hochkommissariat für Flüchtling der Vereinten Nationen (UNHCR) 2025–2026
Der Bundesrat wird im ersten Halbjahr 2025 über den Beitrag an das Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) entscheiden. Mit diesem Beitrag stellt er sicher, dass Flüchtlinge das Recht erhalten, Asyl zu suchen, und dass ihre Menschenrechte respektiert werden. Die Unterstützung des UNHCR entspricht den humanitären Prioritäten der Schweiz. Das UNHCR ist die grösste UNO-Organisation mit Sitz in Genf und eine der prioritären multilateralen Organisationen, die von der Schweiz unterstützt werden.
Rapporto di gestione
Der Bundesrat hat am 16. April 2025 beschlossen, die Arbeit des UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) mit einem Beitrag von 64 Millionen Franken für die Jahre 2025 und 2026 zu unterstützen. Das UNHCR hat den Auftrag, Flüchtlingen internationalen Schutz zu gewähren und sie bei immer länger andauernden Krisen zu unterstützen. Damit bekräftigt die Schweiz ihre Unterstützung für die grossen humanitären Organisationen, die weltweit dringend benötigte Hilfe leisten. Da das UNHCR zu den grössten Organisationen mit Sitz in Genf gehört, setzt der Bundesrat damit auch ein starkes Zeichen für das internationale Genf und dessen zentrale Rolle in der Schweizer Aussenpolitik.
Ziele des Bundesrates 2025 ↗ · Geschäftsbericht 2025 des Bundesrates ↗
Previsto, secondo il rapporto di gestione 2024Rapporto 2024: parzialmente realizzato
14.1 Strategie Multilateralismus und Gaststaat 2026–2029
14.2 Beitrag der Schweiz an das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) 2025
14.3 Beitrag ans UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) 2025–2026
14.4 Beitrag an die Wiederauffüllung des Asiatischen Entwicklungsfonds (ADF) 2025–2028
14.5 Kapitalerhöhung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD)
14.6 Kapitalerhöhung der Weltbank
Letto da Fedlex: il programma di legislatura come testo (tedesco, francese, italiano), gli obiettivi e i rapporti di gestione dalla loro versione PDF tedesca. Gli oggetti sono quindi in tedesco. Gli obiettivi 2024 seguono ancora il programma di legislatura 2019–2023 e qui mancano; per il 2024 la pagina mostra gli oggetti che il rapporto di gestione indica come previsti.
Titolo e sommario sono riprodotti come li pubblica il News Service Bund. Non è una pubblicazione ufficiale.
