Als Erwartungswert wird die maximal interventionistische Umsetzung gesetzt (Konsumlenkung, Steuern), obwohl der Initiativtext Förderung verlangt und keine Massnahmen vorschreibt.
Iniziativa sull'alimentazione / Effetti / Abitudini alimentari e libertà di scelta
Alimentazione & consumo
Abitudini alimentari e libertà di scelta
L'iniziativa chiede misure per promuovere un'alimentazione maggiormente vegetale, ma non prescrive misure determinate. Secondo il Consiglio federale si dovrebbero mangiare molti più alimenti vegetali e meno carne, latte e uova, e a tal fine occorrerebbero misure molto incisive, fino all'orientamento dei consumi, ad esempio tramite imposte sui prodotti di origine animale; ciò limiterebbe la libertà di scelta.
Traduzione automatica · Originale tedesco
Die Initiative verlangt Massnahmen zur Förderung einer vermehrt pflanzlichen Ernährung, schreibt aber keine bestimmten Massnahmen vor. Laut Bundesrat müsste deutlich mehr Pflanzliches und weniger Fleisch, Milch und Eier gegessen werden, und dafür bräuchte es Massnahmen mit hoher Eingriffstiefe bis hin zur Konsumlenkung, etwa über Steuern auf tierische Produkte; das würde die Wahlfreiheit einschränken.
Obiezioni e argomenti del perito · 4 · Ultima perizia 21.09.2026.
Der Eintrag ist als «ambivalent» codiert, beschreibt aber ausschliesslich die Einschränkung.
Die Gesundheitsdimension fehlt, obwohl die Vorlage mit «Gesundheit» verschlagwortet ist: Der Konsum liegt bei rund 780 g Fleisch und Wurstwaren pro Woche, gut dreimal mehr als die empfohlenen 240 g.
Der Bund verfolgt selbst eine Ernährung gemäss Lebensmittelpyramide und eine Senkung des Ernährungs-Fussabdrucks um mindestens zwei Drittel gegenüber 2020. Der Eintrag stellt die Stossrichtung als Fremdkörper dar.
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Questo effetto è descritto solo qualitativamente. Gli elementi su cui si basa figurano a destra.
Riscontri dell’effetto (4)
Das würde hohe Kosten verursachen und die Wahlfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten einschränken.
- Frammento#18 · Zweite Vorlage: Ernährungsinitiative, Argumente Bundesrat und Parlament
- Versioneconsultato il 13.09.2026 · PDF · sha256 6d27a4…089dbc15
- FonteVolksabstimmung vom 27. September 2026 – Erläuterungen des Bundesrates
- EditoreConsiglio federale svizzero
Damit die vorgegebenen Ziele fristgerecht erreicht werden, bräuchte es auf den Stufen Produktion und Konsum von Lebensmitteln staatliche Massnahmen mit hoher Eingriffstiefe (z. B. Einschränkung der tierischen Produktion durch Begrenzung der Futterzufuhr oder der Hofdüngerabgabe, Konsumlenkung z. B. in der Form von Steuern auf tierische Produkte).
- Frammento#20 · Ziff. 6.3, Mängel der Initiative
- Versioneconsultato il 13.09.2026 · PDF · sha256 fbb266…af8eb209
- FonteBotschaft zur Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung» (Ernährungsinitiative) vom 13. August 2025 (BBl 2025 2506)
- EditoreConsiglio federale svizzero
Die Schweizerinnen und Schweizer müssten deutlich mehr pflanzliche Lebensmittel essen und dürften nicht mehr so viele tierische Lebensmittel wie Fleisch, Milch und Eier konsumieren.
- Frammento#17 · Zweite Vorlage: Ernährungsinitiative, Argumente Bundesrat und Parlament
- Versioneconsultato il 13.09.2026 · PDF · sha256 6d27a4…089dbc15
- FonteVolksabstimmung vom 27. September 2026 – Erläuterungen des Bundesrates
- EditoreConsiglio federale svizzero
Der Bund strebt einen Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent an. Zu diesem Zweck trifft er insbesondere Massnahmen zur Förderung einer vermehrt auf pflanzlichen Lebensmitteln basierenden Ernährungsweise und einer darauf ausgerichteten Land- und Ernährungswirtschaft.
- Frammento#5 · Ziff. 1.1, Wortlaut der Initiative, Art. 104a Abs. 2
- Versioneconsultato il 13.09.2026 · PDF · sha256 fbb266…af8eb209
- FonteBotschaft zur Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung» (Ernährungsinitiative) vom 13. August 2025 (BBl 2025 2506)
- EditoreConsiglio federale svizzero
