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Parlamento / Oggetti / 26.4456

26.4456InterpellationEDIpendente

Die Schweiz gerät bei modernen Medikamenten ins Hintertreffen. Was tut der Bundesrat?

depositato il 01.10.2026 nella Sessione autunnale 2026Prima Camera: Consiglio nazionaleEingereicht (01.10.2026)

WirtschaftGesundheit

Le decisioni delle Camere e delle commissioni, nei termini dei Servizi del Parlamento.

Ancora nessuna decisione di una Camera o di una commissione.

Gemäss einem Artikel im Tagesanzeiger (2.9.2026, Neue Krebstherapie verdoppelt Überlebenszeit, doch Kranke in der Schweiz gehen leer aus, Isabel Strassheim) führt ein neuer Wirkstoff gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs zu einer doppelt so langen mittleren Überlebenszeit, dürfte aber vorerst nicht in die Schweiz gelangen. Grund ist die von US-Präsident durchgesetzte Bestpreisgarantie: Pharmaunternehmen müssen den USA die weltweit günstigsten Preise gewähren. Da die Schweiz stark regulierte und meist tiefere Medikamentenpreise hat, wird eine Markteinführung hier für viele Firmen wirtschaftlich unattraktiv. Bereits heute sind zahlreiche in den USA zugelassene Therapien in der Schweiz weder verfügbar noch im Zulassungsverfahren. Für den Zugang zu Innovationen und die Versorgung der Patientinnen und Patienten ist das eine wachsende Herausforderung.

In diesem Zusammenhang wird der Bundesrat um Beantwortung der folgenden Fragen gebeten:

• Wie viele moderne Therapien (aufgeschlüsselt zwischen Verzicht auf Swissmedic-Zulassung und Verzicht auf Aufnahmegesuch für die Spezialitätenliste) kommen aufgrund des US-Referenzpreissystems nicht mehr in die Schweiz?

• Wenn es um die Preise geht, was plant der Bundesrat, um die Versorgungssicherheit in der Schweiz bei künftigen neuen Medikamenten zu sichern?

• Da offenbar auch eine Vergütung über den Ausnahmeartikel (KVV 71c) zunehmend erschwert wird, droht die Schweiz bei der Versorgung mit neuartigen Therapien ins Abseits zu rutschen. Welche Lösung sieht der Bundesrat hierzu vor?

• Gemäss den Communiqués der beiden SGK wird der Bundesrat aufgefordert, die aktuelle KVV-Revision im Nachgang zum Bericht der Arbeitsgruppe Life Science Standort zu überarbeiten und den internationalen Kontext (insbesondere US Most-Favored-Nation Bestimmung zu berücksichtigen. Ist er bereit, dies zu tun und was ist hier der Fahrplan?

• Sieht der Bundesrat vor, statt der aktuellen Sparrunde bei patentgeschützten Medikamenten höhere Preise zu akzeptieren, damit Schweizer Patientinnen und Patienten einen gesicherten Zugang zu künftigen, neuen wirksamen Therapien erhalten?

Questo testo esiste solo in tedesco.

Fonte: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, consultato il 26.10.2026. Dati grezzi

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